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| Kultur

Thunerseespiele ziehen gemischte Bilanz zum "Glöckner von Notre Dame"

Gestern Abend gingen die diesjährigen Thunerseespiele mit der Derniere zu Ende. Die Leitung zieht in diesem Jahr eine durchzogene Bilanz, so waren die Aufführungen meistens nicht ausverkauft. Auch das Wetter war im Juli nicht so gut, was auf die Verkaufszahlen drückte.

Rund 60'000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten diesen Sommer eine der 30 Vorstellungen des Musicals "Der Glöckner von Notre Dame". Das sind weniger, als im letzten Jahr, wo 74'000 Leute die Thunerseespiele besuchten. Für die mässigen Besucherzahlen gebe es mehrere Gründe, sagt der Produzent Denis Jenni auf Anfrage von neo1. Einerseits sei sicher das Wetter mitschuldig. Viele Leute entscheiden spontan, ob sie einen Freiluftanlass besuchen wollten. Wenn das Wetter so durchzogen ist, sei das auch bei den Ticketverkäufen spürbar. Weiter sei aber auch das Stück selber ein Faktor. Der "Glöckner von Notre Dame" sei eher schwere Kost, das verkaufe sich auch schwieriger. Komödien und leichtere Stücke laufen grundsätzlich besser, sagt Jenni weiter. Das habe sich auch schon beim Vorverkauf gezeigt, auch der sei schlechter angelaufen als in den Vorjahren. Die Verantwortlichen haben daher schon beim Aufbau entschieden, nur die kleinere Tribüne mit 2500 Plätzen aufzustellen. Das habe sich gelohnt, zieht der Produzent Denis Jenni Bilanz.

Von der künstlerischen Seite her seien sie aber mit dem diesjährigen Musical sehr zufrieden, sagt Jenni weiter. Auch wenn es wirtschaftlich besser hätte laufen dürfen.

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