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| neo1 Porträt

Thomas Baumgartner - Ein Leben fürs Unihockey

Thomas Baumgartner aus Zollbrück hat im Unihockeysport viel erlebt. Als Spieler, Trainer und Schiedsrichter war er unterwegs. Seit neun Saisons ist er nun Schiedsrichtercoach und unterstützt die Unparteiischen auf dem Feld mit seinen Inputs.

Aufgewachsen im Emmental als jüngstes von sechs Kindern fand Thomas Baumgartner schon früh zum Unihockey. "Ungefähr im Jahr 1986 las ich in der Zeitung immer die Unihockeyresultate und sagte irgendwann: Ich möchte das auch." Beim Sportverein Sumiswald (heute UHC Grünenmatt-Sumiswald) fand er dann seinen Verein. Weil es noch keine Juniorenteams gab zu dieser Zeit trainierte er bei den Erwachsenen mit konnte aber am Anfang noch nicht spielen. 

Bei der ganzen Entwicklung mit dabei

Als die Banden noch aus Holz waren und vor den Spielen zusammengeschraubt wurden fing Thomas Baumgartner an mit Unihockey. Als Spieler beendete er seine Karriere bald, wurde Juniorentrainer und rutschte dann ins Schiedsrichterwesen rein. "Es brauchte Schiedsrichter und ich sagte: Das machen wir Mal." Aus dem Grundsatz "Das machen wir Mal" wurde eine beeindruckend Schiedsrichterkarriere in welcher er mit seinem Schiedsrichterpartner Thomas Kläsi über 1'200 Partien leitete. Unter anderem auch den WM Final der Männer im Jahr 2006.

Zuerst auf, jetzt neben dem Feld

Seit seinem Rücktritt im Jahr 2016 amtet Thomas Baumgartner als Schiedsrichtercoach in den höchsten Schweizer Unihockeyligen und gibt sein Wissen weiter: "Ich unterstütze die Schiedsrichter:innen von der Tribüne aus und gebe Inputs in den Pausen. Ähnlich wie da sein Trainer bei seinem Team auch macht". 
Es mache ihm fast genau so viel Spass wie auf dem Feld zu stehen, sagt Thomas Baumgartner.  

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