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Tag des Apfels 2019 - von Most und Sortenvielfalt

Immer ab Mitte September werden schweizweit Äpfel geerntet. Deshalb findet am 20. September jeweils der Tag des Apfels statt - festgelegt und organisiert vom Schweizerischen Obstverband (SOV) in Zusammenarbeit mit kantonalen und regionalen Produzentenorganisationen. 

neo1 stellt in diesem Jahr zum Tag des Apfels den Most ins Zentrum, der ab jetzt wieder frisch ab Presse gekauft werden kann. Dies, an vielen Orten in der Region. Unter anderem in Langenthal bei Urs Schmitz, welcher in seiner Mosterei bereits seit 45 Jahren deie Äpfel seiner Kundschaft zu Most verarbeitet. Im Gegenzug zu früher bestehe diese Kundschaft heute mehr aus Privatpersonen mit kleineren Apfel-Beständen, als aus Landwirten mit vielen verschiedenen Apfel-Bäumen. Seit 1974 und bei jeder Kundschaft zentral sei aber die Qualität des Mosts, "es gibt nichts Schlimmeres, als Most, der beim Kunden nicht haltbar ist", so Schmitz. Warum er zum Mosten seit 1974 unverändert auf dieselbe Presse setzt und wie sich seiner Meinung nach die Sortenvielfalt bei Schweizer Äpfeln verändert, das berichtet der Moster im Interview mit neo1. 

Süssliche Äpfel sind immer mehr im Trend bei der jüngeren Generation, deshalb haben es die Schweizer  Ursorten wie eine Berner Rose oder ein Boskopp eher schwer. Auf dem Öschberg in Koppigen züchtet Ueli Steffen trotzdem noch alte Apfelsorten. Ein schwiriges Unterfangen da diese häufig von Krankheiten heimgesucht werden. Ob die Hoffnung für die ursprünglichen, säuerlichen Apfelsorten bereits gestorben ist und wie sich Ueli Steffen den Trend zu den süsslichen Äpfeln erklärt, erzählt er im Interview mit neo1.

Audio 1: Urs Schmitz - 45 Jahre Mosten in Langenthal 

Audio 2: Und sie presst und presst und presst 

Audio 3: Schmitz's Most 

Audio 4: Süsse Äpfel sind im Trend, alte Sorten verschwinden

 

 

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