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Swissgrid informiert Bevölkerung zu neuer Stromleitung zwischen Kantonen Bern und Luzern

Der Schweizer Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid will die älteste Höchstspannungsleitung der Schweiz ersetzen. Diese verläuft zwischen Bickigen in der Gemeinde Wynigen und Mettlen im Kanton Luzern. Die Leitung ist 100 Jahre alt und muss nun erneuert werden. Swissgrid hat die Bevölkerung in Wynigen am Montagabend über die geplante neue Höchstspannungsleitung informiert.

Mit der neuen Leitung wolle das Unternehmen die Stromversorgung der Regionen Bern und Luzern in Zukunft sichern, erklärt Joshua Jullier, zuständiger Projektleiter von Swissgrid. Die Spannung in der Leitung bleibe auch künftig gleich, bei 220'000 Volt. "Was aber ändert, ist die Leitungsführung, also wo die Leitung durchgeht. Das wollen wir verbessern. So erhöhen wir den Abstand zu Siedlungsgebieten und versuchen insgesamt einen Leitungsverlauf, der sich an die Landschaft anpasst."

Mitte Oktober hat Swissgrid den bevorzugten sogenannten Planungskorridor vorgestellt. Dieser zeigt ungefähr, wo die neue Leitung verlaufen soll. Eine Begleitgruppe unter der Leitung des Bundesamts für Energie hat diesen ausgearbeitet.

Diese Woche informiert Swissgrid die Bevölkerung nun an zwei Informationsanlässen. Diese seien wichtig, sagt Joshua Jullier. Denn jetzt hätten sie noch die Möglichkeit, auf Anliegen der Bevölkerung einzugehen. "In Wynigen waren rund 130 Gäste anwesend. Besonders interessiert hat natürlich der Verlauf des Planungskorridors. Dieser ist aktuell aber noch gross, wir wissen noch nicht genau, wo die Leitung dann wirklich durchgeht." Sie hätten erklärt, was sie bei der Planung und beim Verlauf der Leitung alles berücksichtigen müssten, blickt Joshua Jullier zurück.

Ab Ende Monat bis im Januar können die Leute im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung ihre Meinung zum Projekt und zum aktuellen Planungskorridor äussern.

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