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Swiss Music Awards 2026

Es war eine glamouröse Nacht für die Schweizer Musikszene: Die Swiss Music Awards im Zürcher Hallenstadion und alle wollten einen Betonklotz mit nach Hause nehmen.

Die großen Gewinner des Abends waren die Luzerner Mundart-Band Hecht. Sie räumten ab als beste Band, bester Live-Act, bester Streaming-Artist und für den besten Hit. Hecht dominierten am Donnerstagabend die 19. Swiss Music Awards. Kein Wunder: Die Rockpopband aus Luzern gehört zu den erfolgreichsten Bands der Schweiz. Den Preis für den besten Hit erhielt ihr Song „Mon Amour“. Bei dieser Kategorie konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause per Televoting mitbestimmen.

Aber auch Volksmusik kam gut an: Als bester nationaler Soloact wurde Trauffer ausgezeichnet. Der Ländler-Pop-Sänger und Unternehmer aus dem Berner Oberland setzte sich gegen seine ehemaligen Kollegen Gölä und Nemo durch. 2025 veröffentlichte Trauffer das Album „Heubode“ und lud im Hallenstadion gleich dreimal zur „Heubode-Party“ ein.

Volksmusikalisch startete die Show ebenfalls: Bligg wurde bei seinem Auftritt von Jodlern begleitet und präsentierte bekannte Songs sowie seine neue Single „Galerie“. Gegen Ende der Show trat Beatrice Egli mit ihrem Song „Heimweh“ auf.

Weitere Auszeichnungen gingen unter anderem an Zoë Më als „Best Breaking Act“. Ihren Durchbruch feierte sie beim Eurovision Song Contest (ESC). Die im Jura aufgewachsene Künstlerin Baby Volcano (bürgerlich Lorena Stadelmann) erhielt den Preis als bester Act aus der Romandie. Im Rap-Genre zeichnete sich der Berner Jule X als „Most Rising Artist Social Media“ aus. Mit ihm konkurrierten sein Berner Kollege EDB und die junge Zürcher Rapperin Lou Kaena. Die Zürcher Songwriterin, Gitarristin und Produzentin Nina Valotti gewann in der Newcomer-Kategorie „SRF 3 Best Talent“. 2025 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Fang nomal a“, das Mundart-Pop zwischen Zweifeln und Aufbruchsstimmung verbindet.

Der bekannteste Schweizer Musikpreis wurde in insgesamt 14 Kategorien verliehen, aufgeteilt in nationale und internationale Awards. Die Show, erneut moderiert von Melanie Winiger und Annina Frey, präsentierte zahlreiche Auftritte heimischer Künstlerinnen und Künstler. Unter anderem traten Bastian Baker, siebenfacher SMA-Gewinner, und sein Schützling Soleroy auf. Das Berner Duo Lo & Leduc performte gemeinsam mit der Luzerner Musikerin ihr Lied „Altpapier“, das sie im Februar veröffentlicht hatten. Gastauftritt hatte außerdem JJ, der aktuelle ESC-Champion aus Österreich.

Im Publikum fanden sich prominente Gesichter der Schweizer Musikszene: darunter Dabu Fantastic, die Gewinner des Vorjahres, Baschi, Stefanie Heinzmann sowie die diesjährige Schweizer ESC-Teilnehmerin Veronica Fusaro. Und auch wir von neo1 waren live dabei.

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