Die Gemeinde Sumiswald (Symbolbild: Google Earth)
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Sumiswald passt Gefahrenkarte für Gewässerräume an
Die Gemeinde Sumiswald hat die Gefahrenkarte für Gewässerräume überarbeitet. Es geht um Bauflächen, die im Überschwemmungsbereich liegen.
Solche Anpassungen müssen die Gemeinden von Zeit zu Zeit vornehmen. Vor knapp drei Jahren hatte Sumiswald die Ortsplanungsrevision genehmigt, darum wurde nun auch die Gefahrenkarte entsprechend überprüft, erklärt der Gemeindepräsident von Sumiswald, Martin Friedli. Die Karte basiert auf einer Wahrscheinlichkeitsberechnung für Hochwasser. "Es gibt 100-jähriges oder sogar 300-jähriges Hochwasser. Das ist eine reine Wahrscheinlichkeitsrechnung, welche Gebiete bei solchen Ereignissen überflutet werden könnten. Es gibt Gebiete, die stärker gefährdet sind, und solche, die weniger gefährdet sind."
Im Vergleich zur alten Gefahrenkarte konnten einige Gebiete herabgestuft werden, manche Orte wurden weniger hochwassergefährdet eingestuft als bei der letzten Beurteilung. "Wir haben in den letzten Jahren immer am Hochwasserschutz gearbeitet und diverse Massnahmen getroffen und Verbauungen gemacht." Wenn jemand etwas bauen will, das in einem Gefahrenbereich liegt, sind Massnahmen nötig, zum Beispiel eine Schutzmauer, erklärt Martin Friedli.
Die Pläne liegen bis zum 20. März in der Gemeindeschreiberei Sumiswald auf. Der Gemeindepräsident geht jedoch nicht von Einsprachen aus, die Auflage sei eher eine Formsache. Kommt es zu keiner Einsprache, entscheidet der Gemeinderat über die neue Gefahrenkarte, und abschliessend noch die Gemeindeversammlung. Dies voraussichtlich im Juni oder spätestens im Dezember.
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