Bild: neo1 Archiv
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Strompreis beschäftigt Grosshöchstetten
Am vergangenen Donnerstag lud die Energie Grosshöchstetten AG (ENGH) zu einer Infoveranstaltung über die beiden Geschäftsfelder Strom und Wärme. Dabei zeigte sich: Vor allem der Strompreis beschäftigt die Grosshöchstetterinnen und Grosshöchstetter.
Der Strompreis gab am meisten zu Reden, sagt ENGH-Verwaltungsratspräsident Magnus Furrer. Denn im Vergleich mit anderen Gemeinden im Kanton Bern oder der gesamten Schweiz zahlt die Grosshöchstetter Bevölkerung relativ viel. Furrer rechnet damit, dass der Strompreis in den kommenden Jahren stabil bleibt oder leicht sinkt, weil der Einkauf günstiger geworden sei.
Private Investoren
An der Infoveranstaltung war auch die finanzielle Situation der ENGH Thema. Diese bleibe herausfordernd, so Magnus Furrer. Er betont, dass das Unternehmen gesund sei, jedoch knapp an Liquidität. Im vergangenen November lehnte die Stimmbevölkerung von Grosshöchstetten ein Darlehen in Höhe von vier Millionen Franken von der Gemeinde für die ENGH deutlich ab.
In die Bresche springen sollen nun private Investoren. Man befinde sich in abschliessenden Gesprächen für eine Zwischenlösung bis Ende 2026, erklärt Magnus Furrer. Langfristige Lösungen diskutiere der Verwaltungsrat aktuell mit dem Gemeinderat.
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