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| Gesundheit

Stiftung Lebensart führt Testpflicht für Mitarbeitende ein

Geimpft, getestet oder genesen. Wer aktuell eine Veranstaltung plant, muss die mittlerweile bekannten drei G unbedingt einhalten können. Die Stiftung Lebensart führt nun dieses System auch für seine Mitarbeitende ein. "Dies ist nicht so ein grosser Aufwand für uns. Wir machen einmal wöchentlich Spuktests", erklärt der Stiftungsratspräsident der Lebensart, Walter Grossenbacher.

Die Coronasituation ist heikel. Die Ansteckungszahlen in der Schweiz sind hoch. So steigt auch das Risiko für Ansteckungen in den Häusern und Betrieben der Lebensart, heisst es in einer Mitteilung. Die Stiftung will dem ganzen nun entgegenwirken und führt ab kommendem Montag die Testpflicht für alle nicht immunen Mitarbeitenden ein. "Wir haben bei der Lebensart eine vergleichsweise tiefe Impfquote. Dazu ist auch die freiwillige, serielle Testung tief. Aktuell sind rund die Hälfte unserer Mitarbeitenden weder geimpft noch getestet, was uns dazu zwingt diesen Schritt vorzunehmen", erklärt Stiftungsratspräsident Walter Grossenbacher im Gespräch mit neo1. Ängste oder sorgen hat er deswegen aber nicht. "Unser Kerngeschäft ist die Pflege und Betreuung von Menschen, die oftmals zu den sogenannten vulnerablen Personen gehören. Deshalb war dieser Schritt unumgänglich." Ihm sei völlig klar, dass es zum Thema unterschiedliche Haltungen gebe. Der Fokus der Lebensart liege aber darauf, seine Bewohnende und auch die Mitarbeitenden zu schützen, ergänzt Grossenbacher. Aus diesem Grund werden die nicht immunen Angestellten der Stiftung ab dem nächsten Montag wöchentlich zum Coronavirustest gebeten.

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