Visualisierung der Sternenmatt von der Halter AG.(Bild: zVg. Halter AG)
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Sternenmatt in Worb: Warum der Wohnungsbau auf sich warten lässt
Obwohl die Bevölkerung von Worb im vergangenen Jahr grünes Licht für das Wohnbauprojekt Sternenmatt mit 76 neuen Wohnungen gegeben hat, ist auf dem Areal bislang nichts passiert. Woran liegt das?
Mit einer knappen Mehrheit von 51 zu 49 Prozent hatte die Bevölkerung der Gemeinde Worb das Bauvorhaben im vergangenen Jahr angenommen. Zwar ging nach der Abstimmung eine Beschwerde gegen die Gemeinde ein – diese hatte aber keinen Einfluss auf die Gültigkeit der Abstimmung. Damit ist klar: Die Beschwerde ist nicht der Grund für die Verzögerung des Projekts Sternenmatt.
Viele Ämter, viele Hürden
Das Projekt befindet sich derzeit beim Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern in Bearbeitung. Gegenüber dem Informationsportal Bern Ost erklärt das Amt, dass es sich bei der Überbauung Sternenmatt um ein komplexes Vorhaben handelt. Derzeit werde noch auf verschiedene Fachberichte von kantonalen Stellen gewartet.
In das Verfahren sind zahlreiche Behörden involviert – darunter die Denkmalpflege, das Fischereiinspektorat sowie Fachstellen unter anderm für Strassenbau, Verkehr, Umwelt und Energie. Diese Vielzahl an Schnittstellen macht den Bewilligungsprozess anspruchsvoll und zeitintensiv.
Geduld gefragt – Baustart frühestens 2026
Projektleiter Jan Lauper von der Halter AG betont, dass das Vorhaben nicht blockiert sei, sondern inmitten eines üblichen Verwaltungsverfahrens stecke. Das Projekt sei eines von vielen Dossiers, die derzeit bei den zuständigen Stellen bearbeitet werden. Ein solch komplexes Verfahren lasse sich nicht im Handumdrehen abwickeln.
Mit dem offiziellen Baustart rechnet Lauper im Herbst 2026.
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