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Hatschi! Starke Pollenbelastung im Moment
Brennende Augen, eine laufende Nase, ein Kratzen im Hals. "Hatschi!". Die Pollenbelastung im Moment ist gross.
Generell lässt sich sagen, dass viele Pflanzen früher blühen und somit die Pollenbelastung früher ansteigt. Gerade die Birken- und Eschenpollen erreichen im Moment starke bis sehr starke Belastungswerte. Auch Pappeln und Hagenbuchenpollen fliegen momentan in mässigen bis sehr starken Konzentrationen, erklärt Brigitte Baru vom aha! Allergiezentrum Schweiz. Weil der Winter dieses Jahr ziemlich warm war hat die Vegetation einen Vorsprung, dazu haben wir im Moment eine ausgeprägte Trockenheit, erklärt Fabian Umbricht vom Meteotest Bern, und daher sind viele Pollen sehr lange in der Luft und dies führt zu einer höheren Belastung. Regen, und somit eine Entlastung der Situation, ist die nächsten Tage aber nicht in Sicht.
Viele Leute klagen zur Zeit über Symptome, die sie früher nicht, oder zumindest weniger stark hatten. Dies merkt auch das aha! Allergiezentrum Schweiz und Brigitte Baru erklärt gegenüber neo1, dass die Birken alle zwei Jahre ein sogenanntes Mastjahr haben und besonders viele Pollen produzieren. Es sei wichtig, eine Pollenalergie zu behandeln, so dass es nicht zu einer Verschlechterung der Symptome kommt und sich kein allergisches Asthma entwickelt.
Das aha! Allergiezentrum Schweiz merkt momentan auch Unsicherheiten zur momentanen Situation: Was bedeutet das neue Corona-Virus für Allergiebetroffene? Brigitte Baru beruhigt und erklärt, dass aktuell kein Zusammenhang bekannt sei zwischen einer bestehenden Allergie und dem Auftreten oder dem Schweregrad einer Covid-19 Infektion. "Ausser Menschen mit einem schweren Asthma, welches auch allergisch bedingt sein kann, sollten sich besonders schützen vor eine Ansteckung."
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