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| Politik

Stadtrat bewilligt Vorprojekt für Sanierung der Kunsteisbahn Langenthal

Die Erweiterung und Sanierung der Kunsteisbahn Langenthal nimmt die nächste Hürde. Der Stadtrat hat einen Verpflichtungskredit von 600'000 Franken für die weitere Planung des Projekts genehmigt. Damit kann das Siegerprojekt nun zu einem Vorprojekt weiterentwickelt werden.

Der Langenthaler Stadtrat hat einen weiteren Kredit für die Erweiterung und Sanierung der Kunsteisbahn bewilligt. Bereits im Juni 2024 hatte der Gemeinderat eine Projektorganisation für die Projektierungsphasen genehmigt. Im August 2024 sprach der Stadtrat dafür einen ersten Rahmenkredit von 600'000 Franken für die Erarbeitung der Grundlagen.

Inzwischen haben die Kunsteisbahn Langenthal AG, die Stadt und weitere Beteiligte ein Raumprogramm für einen Studienauftrag ausgearbeitet. Als Siegerprojekt bestimmte die Jury den Beitrag der Rolf Mühlethaler Architekten AG. Nachdem die Burgergemeinde Schoren dem neuen Baurechtsvertrag zugestimmt hatte, kann nun auch die Überbauungsordnung für die Kunsteisbahn und Curlinganlage angepasst werden.

Der Stadtrat hat nun einen weiteren Verpflichtungskredit von 600'000 Franken für die Planungsphase "Vorprojekt (+)" genehmigt. In dieser Phase soll das Siegerprojekt weiter vertieft und konkretisiert werden. Zudem sollen offene Fragen geklärt und die Finanzierung des Projekts vorbereitet werden. Vor allem der Wunsch nach Transparenz wurde von den verschiedenen politischen Fraktionen angebracht. "Wir haben dies gehört und dies wird auch weiter ein Thema bleiben für uns. Es ist auch wichtig, dass diese Voten kamen", betont der zuständige Gemeinderat Patrick Fluri.

Die Realisierungskosten des Projekts werden aktuell auf rund 28,6 Millionen Franken geschätzt. Das Projektteam hält jedoch am Ziel fest, die neue Anlage innerhalb eines Kostenrahmens von 25 Millionen Franken umzusetzen. "Dies war eine klare Zielvorgabe", betont Patrick Fluri.

Ziel der nächsten Projektphase ist es unter anderem, die Finanzierung und den späteren Betrieb definitiv zu klären, damit der Bevölkerung später ein konkreter Entscheid vorgelegt werden kann.
Der Terminplan sieht vor, dass bis Ende diesen Jahres, das konkrete Projekt steht. Voraussichtlich im dritten Quartal 2027 soll die Langenthaler Stimmbevölkerung über die Sanierung und Erweiterung abstimmen können.

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