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| Politik

Stadt Bern soll 500 Geflüchtete aus Moria aufnehmen

Die Stadt Bern soll 500 Flüchtlinge aus dem abgebrannten griechischen Flüchtlingslager Moria aufnehmen. Das fordert der Stadtrat. 

Die Stadt Bern könne problemlos 500 Geflüchtete aus dem Flüchtlingslager Moria aufnehmen, das heisst es in einem Vorstoss, der gestern im Berner Stadtrat diskutiert wurde. Mit 53 zu 17 Stimmen hat der Stadtrat das Anliegen gutgeheissen. Im September brannte das Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland. Etwa 13'000 Menschen wurden dadurch obdachlos. Der Gemeinderat sagte damals, dass Bern 20 Geflüchtete aufnehmen will. Das sei zu wenig für die Hauptstadt eines reichen Landes wie der Schweiz, sagt Stadträtin Simone Machado. "Wir haben geschaut wie viele Unterkünfte im Moment leer sind. Lagerhäuser für Anlässe und Aufenthalte sind im moment coronabedingt leer. Wir sind der Auffassung, dass die Stadt Bern es stemmen kann, 500 Menschen aufzunehmen", sagt Simone Machado. Ob die Geflüchteten nur in der Stadt Bern oder auch in den Gemeinden ausserhalb wohnen können, das lässt der Vorstoss offen. Der Gemeinderat von Bern schreibt, dass er die Problematik auch so wahrnehme und bereit sei, Verantwortung zu übernehmen. Bevor Geflüchtet nach Bern kommen, geht es jetzt noch darum, die politischen Kompetenzen zu klären, wer in der ganzen Sache etwas entscheiden kann.

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