Roland Loosli ist neuer Verwaltungsratspräsident der AVAG. (Bild: AVAG zVg)
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Stabswechsel bei der AVAG Umwelt AG: Auf Brechbühl folgt Loosli
Bei der AVAG Umwelt AG kommt es zu einem Führungswechsel: Auf den langjährigen Verwaltungsratspräsidenten Dr. Beat Brechbühl folgt Roland Loosli. Das Unternehmen blickt erneut auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr 2025 zurück und macht sich bereit für die nächste KVA-Generation.
Führungswechsel im Verwaltungsrat
Der langjährige Präsident Beat Brechbühl hat die Entwicklung der AVAG von der Müllverbrennerin zur regional bedeutenden Energieproduzentin und Recyclerin massgeblich mitgeprägt und insbesondere die erfolgreiche Partnerschafts- und Kooperationsstrategie eingeführt. Vor passender Kulisse, im Stadion des meisterlichen FC Thun, wurde Brechbühl von Regierungsrätin Evi Allemann, dem Vizepräsidenten Roland Loosli und dem Klangkünstler Martin O. auf spezielle Art für seine Verdienste und seine Führung mit Humor gewürdigt und ihm das Ehrenpräsidium verliehen.
Zum neuen Präsidenten wurde der bisherige Vizepräsident, Roland Loosli, gewählt. "Roland Loosli ist ein erfolgreicher Unternehmer und erfahrener Leader, der die AVAG als Verwaltungsrat seit Jahren kennt", sagt Brechbühl. Daniel Trüssel wurde zum neuen Vizepräsidenten ernannt. Neu in das Führungsgremium gewählt wurde der Finanzfachmann und Energieexperte Iwan Guler.
Erneut ausgezeichnetes Ergebnis
Die AVAG Umwelt AG schliesst das Geschäftsjahr 2025 erneut mit einem ausgezeichneten Ergebnis ab, wenn auch leicht schlechter als das Rekordergebnis im Vorjahr: Der Betriebsertrag beläuft sich auf CHF 68.8 Mio., der EBT auf CHF 5.4 Mio. (Vorjahr: CHF 5.7 Mio.). Hauptgrund für den Rückgang sind die tieferen Energiepreise und die Revision der KVA. Die Generalversammlung beschloss eine unveränderte Dividende von CHF 7.00 pro Aktie.
Generationenprojekt für die gesamte Region
Um die Ver- und Entsorgungssicherheit für die rund 350'000 Menschen im AVAG-Einzugsgebiet langfristig zu gewährleisten, wird die KVA Thun in den kommenden 10–15 Jahren erneuert werden. Dazu hat die AVAG das Projekt KVA Plus lanciert und an der Generalversammlung vorgestellt. "Neben dem KVA-Ersatz wollen wir uns damit auch für Zukunftstechnologien wie eine CO2-Abscheideanlage bereit machen", sagt Geschäftsführer Roman Camenzind zum Vorhaben. (PD)
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