Anfangs September gab es eine Begehung beim Sportplatz in Boll (Bild: zvg/Patricia Rava)
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Sportplätze widerstandsfähiger machen - Vechigen testet Pilotprojekt KreislaufRasen
Eine nachhaltige Lösung für Sportrasen. Das ist das Ziel des Pilotprojekts "KreislaufRasen". Getestet wird das Projekt derzeit in der Gemeinde Vechigen, heisst es diese Woche in einer Mitteilung.
Patricia Rava führt das Projekt zusammen mit drei anderen im Rahmen einer Diplomarbeit durch. Neben dem Ziel, die Sportplätze nachhaltiger zu machen, soll der Boden gesünder und widerstandsfähiger werden, erzählt Patricia Rava. "Die Sportplätze, die sehr intensiv genutzt werden und Hitze, Trockenperioden und Starkregen ausgesetzt sind, sollen widerstandsfähiger werden. Wir fördern beispielsweise den Humusaufbau oder das Bodenleben", so Rava. In Zukunft werde unter anderem auch weniger Wasser und Dünger benötigt, um den Sportplatz zu unterhalten.
Die Gemeinde Vechigen nimmt am Projekt "KreislaufRasen" teil. Jemand aus dem Projektteam kommt aus Vechigen und die Gemeinde war offen dafür, das Pilotprojekt beim Oberstufenschulhaus in Boll zu testen. Die Kommunikationsverantwortliche von Vechigen, Noemi Stienen, erklärt: "Die Rasenfläche beim Oberstufenschulhaus wird intensiv genutzt. Nach dem Pilotprojekt wird Vechigen prüfen, ob die Einführung von KreislaufRasen auch auf anderen Flächen in der Gemeinde Sinn macht."
Das Projekt gibt es im Moment nur in Vechigen. Das Projektteam führt aber bereits Gespräche mit anderen Gemeinden, die "KreislaufRasen" nach dem Pilotprojekt eventuell ebenfalls einführen möchten.
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