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Spital Emmental: mehr Patienten, weniger Gewinn
2017 hat das Spital Emmental erneut mehr Patienten betreut. Hingegen ging der Gewinn zurück.
Die Strategie, sich auf den Heimmarkt zu konzentrieren, zahlt sich weiterhin aus: Das Spital Emmental betreute an den beiden Standorten Burgdorf und Langnau rund 3400 Patientinnen und Patienten mehr als im Vorjahr und steigerte den Betriebsertrag um 3.7% auf 160.4 Millionen Franken. Der Gewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern, ist um 3.6 Millionen Franken oder 34.2% auf 1.4 Millionen gesunken, wie aus dem Geschäftsbericht 2017 der Regionalspital Emmental AG vom 27. April 2018 hervorgeht.
Zwei Gründe sind dafür verantwortlich: Neue medizinische Angebote benötigen bis zur Rentabilität eine Anlaufphase, und der Bau des neuen Bettenhauses in Burgdorf bei lau-fendem Betrieb beeinträchtigte mit baulichen und organisatorischen Übergangslösungen im Altbau vorübergehend die Effizienz der Betriebsabläufe.
Mit der Spital Region Oberaargau AG (SRO) konnte 2017 eine Zusammenarbeit im Bereich Bauchchirurgie vereinbart werden. Eingriffe bei tiefliegenden Enddarm-Tumoren werden für Patienten aus beiden Regionen in Burgdorf durchgeführt, Operationen am Magen wegen Übergewicht (bariatrische Chirurgie) in Langenthal. Die Vor- und Nachbehandlungen finden wie bisher wohnortsnah im Stammspital des jeweiligen Patienten statt. Das Spital Emmental beteiligt sich ferner seit Oktober 2017 an der Patiententransportfirma easyCab AG, Niederwangen. Dank einer Vereinbarung mit der Ortho-Team AG können seit Herbst 2017 orthopädische Hilfsmittel samt Beratung direkt im Spital bezogen werden.
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