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Spital Emmental hat eine "angehörigenfreundliche Intensivstation"
Das Spital Emmental erhält für den Standort Burgdorf von der Deutschen Stiftung für Pflege e.V. das schweizweit erste Zertifikat für eine sogenannt angehörigenfreundliche Intensivstation.
Das Spital Burgdorf beschäftigt sich schon seit längerem mit der Zusammenarbeit mit den Angehörigen. Wie Hans-Christoph Mewes, Abteilungsleiter der Intensivstation, gegenüber neo1 erklärt, sind die Angehörigen der Patienten sehr wichtig. Oft sind diese sogar die einzigen Ansprechpersonen. Er ist überzeugt davon, dass Angehörige einen grossen Beitrag dazu leisten, dass die Patienten schneller genesen können.
Mit dem Zertifikat kommen neue Massnahmen und Angebote. Zum Beispiel haben die Angehörigen neu die Möglichkeit, individuelle Besuchszeiten zu vereinbaren, sie haben die Möglichkeit auf ein tägliches Angehörigentelefon oder bei längeren Aufenthalten eine fixe Bezugsperson aus der Pflege, die bei Fragen Auskunft geben kann.
Wie Hans-Christoph Mewes erklärt, schafft das Zertifikat keinen wirtschaftlichen Vorteil für das Spital. Aber er hofft, dass wenn die Patienten und Angehörigen wissen, dass Angehörige willkommen sind, dass der Prozess für alle Parteien einfacher wird.
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