Unter anderem am Spital Münsingen gibt es eine externe Teststation
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Spitäler rüsten sich mit externen Teststationen für Coronavirus
Das neuartige Coronavirus hält die Schweiz und die ganze Welt in Atem. Bund und Kantone erwarten, dass die Anzahl Fälle auch in der Schweiz weiter steigen wird. Daher braucht es auch mehr Kapazitäten in den Spitälern, um betroffene Personen testen zu können. So wurde jetzt auch beim Spital Münsingen eine externe Teststation errichtet.
"Bei der Inselgruppe haben nun die meisten Spitäler eine externe Teststation eingerichtet", sagt Mediensprecher Adrian Grob auf Anfrage von neo1. Damit sollen die Notfallaufnahmen entlastet und die Viren aus dem Spital ferngehalten werden. Denn die Spitäler brauchen die Notfallstationen auch für die nicht-coronabezogenen Fälle.
Die Teststationen ähneln Zelten. Es dürfe aber nicht einfach jeder und jede dorthin kommen und sich testen lassen. Wer ein Test machen möchte, soll zuerst seinen Hausarzt fragen, ob ein Test überhaupt nötig sei, sagt Adrian Grob. Auch vor Ort gibt es nochmals eine Triage, wer getestet wird und wer nicht. Der gesamte Test dauere damit ein paar Stunden, bis das Resultat vorliege.
"Die meisten Personen wurden bisher negativ getestet, haben das Coronavirus also nicht", sagt der Inselgruppen-Mediensprecher weiter. Wer aber positiv getestet wird, muss sofort in Quarantäne. Wenn die Symptome nicht schwer sind - wie das in den meisten Fällen der Fall ist - so können die Betroffenen zuhause in Selbstquarantäne. Sie müssen sich möglichst von allen Personen fernhalten, um das Virus nicht weiterzugeben. Wer schwere Symptome habe, werde oftmals gerade vor Ort hospitalisiert.
Von den in der Berner Insel bisher getesteten rund 1500 Personen sind gemäss Adrian Grob bisher 60 positiv getestet worden, insgesamt zehn befinden sich aktuell in einem Spital der Inselgruppe in Behandlung.
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