Nicht viel mehr Konsultationen als andere Jahre über die Festtage auf dem Notfall (Bild: neo1 / Archiv)
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Spitäler in der Region spüren erhöhte Belastung in der Wintersaison
Viel Schnee, auch in den tiefer gelegenen Skigebieten, und traumhaft schönes Wetter. Die Pisten waren zwischen Weihnachten und Neujahr voll.
Viele Leute auf den Pisten bedeuten leider auch immer mehr Unfälle. Die Rettungsflugwacht REGA war zum Jahreswechsel 240 Mal im Einsatz. Das sind rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr zur gleichen Zeit. Das hat die Rega letzte Woche gemeldet. Sie geht davon aus, dass das schöne Wetter der Grund für die vermehrten Einsätze war. So waren die Helikopter an den sonnigen Silvester- und Neujahrstagen häufiger in der Luft als am grauen Berchtoldstag. Ein Grossteil der Flüge betraf verunfallte Wintersportler.
Im Spital Region Oberaargau merkt man das jedoch grundsätzlich nicht, sagt Tanja Hänni, Co-Chefärztin vom Notfallzentrum im Spital Langenthal. Über Neujahr hätten sie in der Notaufnahme nicht wesentlich mehr Konsultationen gehabt als in anderen Jahren, in denen das Wetter schlechter war. Die Rega fliege Langenthal mit Skiunfällen grundsätzlich nicht an. "Das hängt sicher auch damit zusammen, dass wir kein Traumazentrum sind und uns nicht in unmittelbarer Nähe eines grossen Wintersportgebiets befinden." Die Zahl der Regaversorgungen, also beispielsweise Verlegungen von Patientinnen und Patienten in andere Spitäler oder andere Notfälle, seien stabil, so Hänni weiter.
Was in der Notaufnahme jedoch deutlich spürbar ist, ist, dass viele Hausärzte zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen haben und sich im wohlverdienten Urlaub befinden, sagt Simone Blunier, Oberärztin Chirurgischer Notfall im Spital Emmental. "Das bedeutet, dass grundsätzlich mehr Patient:innen zu uns auf den Notfall kommen. Und auch wir sind etwas ein reduziertes Personal über die Festtage." Ausserdem sei der Winter auch Hochsaison für Grippen und virale Atemwegsinfekte.
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