SP und FDP konnten bei den gestrigen Grossratswahlen zulegen.
Werbung
SP ist Siegerin der Berner Grossratswahlen
sda. SP und FDP haben die Berner Grossratswahlen gewonnen. Die SP legte fünf Sitze zu, die FDP drei. Das geht aus dem offiziellen Schlussresultat hervor, das die bernische Staatskanzlei gestern Abend veröffentlichte.
Federn lassen mussten SVP, EVP, Grüne, BDP und die autonomistische PSA. Aus dem Rathaus verschwinden die Grünalternativen, eine kleine Splitterpartei. Sie werden ersetzt durch die Alternative Linke, die sich in den letzten Jahren einen Namen in der Stadt Bern gemacht hat.
Die 160 Sitze im bernischen Grossen Rat, dem Kantonsparlament, setzen sich neu wie folgt zusammen: SVP 46 (-3), SP 38 (+5), FDP 20 (+3), Grüne 14 (-1), BDP 13 (-1), Grünliberale 11 (unverändert), EVP 10 (-2), EDU 5 (unverändert), PSA 2 (-1), Alternative Linke 1 (+1).
Siehe dazu auch:
- <link http: www.neo1.ch news newsansicht datum sp-gewinnt-zwei-sitze-in-mittelland-nord-zulasten-von-bdp-und-evp.html external-link-new-window external link in new>SP gewinnt zwei Sitze in Mittelland-Nord zulasten von BDP und EVP
- <link http: www.neo1.ch news newsansicht datum keine-verschiebungen-auch-bei-den-grossratswahlen-im-emmental.html external-link-new-window external link in new>Keine Verschiebungen bei den Grossratswahlen auch im Emmental
- <link http: www.neo1.ch news newsansicht datum keine-sitzverschiebungen-bei-grossratswahlen-im-oberaargau.html external-link-new-window external link in new>Keine Sitzverschiebungen bei Grossratswahlen im Oberaargau
Berner Regierung bleibt bürgerlich
Die Machtverhältnisse in der Berner Regierung blieben jedoch weitgehend unverändert. Die Bürgerlichen haben ihre Mehrheit im Berner Regierungsrat am Sonntag verteidigt. Sie halten weiterhin vier Sitze, das rotgrüne Lager drei. Die Mitte geht leer aus.
FDP, SP und Grüne konnten die Sitze ihrer abtretenden Regierungsmitglieder verteidigen. Neu gewählt wurden die Stadtberner Nationalrätin Evi Allemann (SP) mit 99'902 Stimmen vor dem Freisinnigen Philippe Müller (98'931 Stimmen) und der Grünen Nationalrätin Christine Häsler aus dem Oberland (98'428 Stimmen).
Das Spitzenresultat erzielte wie vor vier Jahren die BDP-Finanzdirektorin Beatrice Simon. 126'207 Bernerinnen und Berner schenkten ihr das Vertrauen. Dahinter folgten SP-Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann und SVP-Justizdirektor Christoph Neuhaus.
Im Amt bestätigt wurde auch Pierre Alain Schnegg, der wegen seiner Sozial- und Gesundheitspolitik oft kritisierte SVP-Magistrat. Er verteidigte den garantierten Sitz des Berner Juras souverän.
Das rotgrüne Lager hatte nur diesen Sitz angegriffen und damit die Machtverhältnisse im Kanton nur halbherzig in Frage gestellt. Der SP-Kandidat Christophe Gagnebin konnte Schnegg aber nur in den Städten Bern und Biel schlagen. Im Berner Jura verlor Gagnebin auch noch Stimmen an eine Kandidatin der linken, projurassischen PSA.
Siehe dazu auch:
- <link http: www.neo1.ch news newsansicht datum keine-ueberraschung-bei-den-regierungsratswahlen.html external-link-new-window external link in new>Keine Überraschung bei den Regierungsratswahlen
Schwach war einmal mehr die Stimmbeteiligung. Sie betrug 29,5 Prozent, wie die Staatskanzlei am Sonntagabend mitteilte.
Werbung
