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So garantieren Jäger:innen die Sicherheit

Diese Woche hat im Kanton Bern die Rehjagd begonnen. Im letzten Monat gaben in der Schweiz gleich drei Fälle zu reden, in der Jäger nicht Wild schossen, sondern ein anderes Tier ins Visier geriet. Das sollte nicht passieren, heisst es vom Jagd- und Wildschutzverein Oberemmental.

Im Jura erschoss ein Jäger ein Pferd, das er für ein Wildschwein hielt, vier Tage später traf ein anderer ein Pferd, weil er dachte es sei ein Rehbock. Etwas später erschoss ein Jäger ein Lama, das von einem Landwirt als Herdenschutztier eingesetzt wurde. "Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das passieren kann", sagt Monika Aebi, Jägerin und Medien Obfrau des Jagd- und Wildschutzverein Oberemmental. Schon so müsse sie als Jägerin immer wieder richtigstellen, dass die Jagd nichts schlimmes und nicht gefährlich sei. "Solche Fälle machen es nochmals schwieriger, dass man ehrlich sagen kann, dass es nicht gefährlich ist", so Monika Aebi. Durch Einzelfälle würde die ganze Jagd in ein schlechtes Licht gerückt. Jägerinnen und Jäger müssten schon nur gut schauen was sie im Visier haben, weil sie nicht zu jeder Zeit alles Wild schiessen dürfen. "Es kann immer passieren, dass man eine falsche Kategorie schiesst. Aber auf keinen Fall ein Haustier oder ein anderes Tier. Das darf nicht passieren", sagt Monika Aebi im Interview mit neo1. Sicherheit sei das oberste Gebot. Das würden alle Jägerinnen und Jäger in der Ausbildung lernen. Man werde geschult, nicht einfach auf etwas zu schiessen, das sich bewegt. "Das wichtigste ist der Kugelfang. Dass man immer so steht, dass man weiss und sieht wo die Kugel hingeht. An einen Hang zum Beispiel. Dann kann auch nichts passieren", so Monika Aebi. 

Bis Ende November ist Jagdsaison im Kanton Bern

Gejagt werden darf am Montag, Mittwoch und Samstag. Sämtliche Freizeitaktivitäten im Wald können auch während der Jagd ausgeübt werden, wie der Berner Jägerverband am Mittwoch mitteilte. Ein Nebeneinander von Spaziergängern, Joggern, Hundehaltern, Reitern, Biker oder Pilzsammlern sei problemlos möglich, zeigt sich der Verband überzeugt. Dafür brauche es "etwas gegenseitige Rücksichtnahme und wenn nötig, das direkte Gespräch". Nichtjagende Hundebesitzer sollten während der Jagd ihre Hunde jederzeit unter Kontrolle haben. Bereits abgeschlossen ist die Gämsjagd, die im September jeweils vorwiegend im Oberland ausgeübt wird.

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