Most Trusted Websites for Replica Watches 2023

Werbung

| Sport

Skorps scheitern im Unihockey-Cupfinal erneut

Bereits zwei Mal hatte die Nati A der UHV Skorpion Emmental Zollbrück die Chance, nach dem Cup-Pokal zu greifen. Doch beide Male scheiterten sie an Rekordmeister Kloten-Dietlikon Jets. Beim dritten Anlauf am heutigen Samstag, 21. Februar 2026 sieht die Ausgangslage anders aus. Der Gegner heisst nicht Jets, sondern Zug United und gespielt wird nicht in Bern, sondern in Kriens.

Anders als erwartet, geht der Cupfinal zwischen den Skorps und Zug los wie die Feuerwehr. Bereits nach 15 Sekunden triff die Tschechische Nationalspielerin Denisa Ratajova für Zug zum 1:0. Die Skorps haben die Antwort auf diesen Führungstreffer aber sofort bereit. In der zweiten Minute gleicht Alyssa Buri nach einem herrlichen Zuspiel von Topskorerin Eliska Chuda aus. Doch auch Zug lässt diesses Gegentor nicht einfach so auf sich sitzen. Noch in derselben Minute wird Ex-Skorps-Spielerin Nathalie Spichiger vor dem Tor zu viel Platz gelassen und sie netzt zum 2:1 ein. Danach beruhigt sich das furiose Startdrittel etwas. Zwar macht Zug mehr Druck aus Tor der Skorps, doch beide Teams erarbeiten sich gute Chancen und die Defensive ist gefragt. Erst in der 18. Minute landet der Ball das nächste Mal im Tor, Liga-Topskorerin Julia Croneld erhöht für Zug auf 3:1.

Genau so wie das erste Drittel, startet auch das zweite Drittel ereignisreich. Nach nur 19 Sekunden fasst sich Janine Salzmann ans Herz und schiesst den Anschlusstreffer zum 2:3. Die Skorps sind engagiert und bemüht, den offensivstarken Zugerinnen entgegenzuhalten und die Torproduktion hoch zu halten. Dies gestaltet sich aber vor allem gegen die erste Linie von Zug sehr schwierig, so gelingt dann auch Denisa Ratajova der nächste Treffer zum 4:2. Wie es der Spielverlauf so will, sind es danach aber bereits wieder die Skorps, welche den Ball ins gegnerische Tor verfrachten. Janine Salzmann trifft erneut zum 3:4. Im restlichen Drittel geht es Schlag auf Schlag weiter, Livia Kurz und Denisa Ratajova erzielen für Zug die Tore fünf und sechs. Mit dem neuen Spielstand von 3:6 aus Sicht der Skorps geht es in die zweite Pause.

Nun bleiben den Emmentalerinnen noch zwanzig Minuten um den Cupfinal wieder auszugleichen. Das Rezept: Zwei Linien und mehr Druck. Dies zahlt sich aus und so kommen die Skorps dank Janine Salzmann (mit ihrem persönlichen dritten Treffer) und Lea Hanimann auf 5:6 heran. Dies setzt die Zugerinnen mächtig unter Druck. Die Fehlerquote steigt und die Offensivpower der Skorps nimmt so richtig Fahrt auf. Weil daraus aber nichts Zählbares resultiert, nimmt Skorps-Trainer Benjamin Abplanalp gut zwei Minuten vor Schluss das Time-Out. Von da an spielen die Emmentalerinnen ohne Torhüterin, dafür mit einer Frau mehr. Auch wenn in dieser Schlussphase der Ausgleichstreffer und damit die Verlängerung zum Greifen nah sind, ist die Zeit am Schluss zu knapp. Die Skorps müssen sich auch im dritten Cupfinal geschlagen geben. Sie verlieren gegen Zug United mit 5:6.

Werbung

neo1 - Mein Radio
00:00
-00:00