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Skigebiete im Kanton Bern bleiben (noch) offen

Die Berner Regierung verzichtet einstweilen darauf, die Skigebiete im Kanton Bern zu schliessen. Der kantonale Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg ruft aber dazu auf, grösste Vorsicht beim Skifahren walten zu lassen.

Schnegg sagte am Freitag an einer Medienkonferenz im Berner Rathaus, die Spitäler fmi AG aus dem östlichen Berner Oberland hätten um die Schliessung der Skigebiete in ihrem Gebiet ersucht. Das Personal sei erschöpft. Das Spital werde bei einer weiteren Zunahme von Patienten ausserkantonale Patienten abschieben.

Diesen «Hilferuf», so Schnegg, nehme die Kantonsregierung sehr ernst. Sie habe sofort eine Umfrage gemacht bei den Spitälern, um zu erkennen, wie die Lage sei. Danach habe sie die Rega angewiesen, verletzte Personen nicht mehr in die Spitäler der fmi AG zu fliegen, sondern in andere Spitäler.

Auch dürfe das Insel-Spital den Spitälern Frutigen/Meiringen/Interlaken (fmi) keine Patienten mehr zuweisen.

Die Situation könne jederzeit kippen, so Schnegg. Deshalb sei beim Skifahren höchste Vorsicht geboten. Skifahrer sollten stets einen Helm tragen und jene, welche sich sportlich nicht hätten auf die Saison vorbereiten können, müssten besonders vorsichtig sein.

Wenn sich eine Überlastung der Spitäler ergeben sollte, werde er, Schnegg, der Kantonsregierung die Schliessung der Skigebiete beantragen. (sda)

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