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| Ä Tag aus

"Bereits in der Schulzeit wurde mir gesagt, ich "gäggele ume"- ä Tag aus Trachtenschneiderin

Geduld, ruhige Hände und gute Augen braucht eine gute Trachtenschneiderin. Regina Krummenacher ist 26 Jahre alt und wohnt auf einem Bauernhof in Untersteckholz im Oberaargau. Sie hat Schneiderin gelernt und sich dann noch auf Trachten spezialisiert. 

Im Kanton Bern ist Regina eine von nur noch 30 aktiven Trachtenschneiderinnen. Und viele davon werden bald pensioniert. Der Beruf ist also sehr selten und wahnsinnig gefragt. "Ich habe immer sehr viel zu tun und auch viele junge Kundinnen", erzählt Regina im Interview in ihrem Atelier. Häufig passt sie Trachten von der Grossmutter auf die Enkelin an. Viele Trachten müssen auch geflickt werden oder etwas ausgelassen oder eingenommen werden. "Als Trachtenschneiderin hast du viel mehr Handarbeit, als bei der "normalen" Schneiderin die mehr mit der Nähmaschine arbeiten kann", erklärt Regina. 

Alle Trachtenschneiderinnen sind selbstständig. Auch Regina hat ihr eigenes Athelier im oberen Stock des Bauernhauses wo sie  mit ihrem Freund lebt. Eigentlich hätte sie gerne mehr Zeit um auf dem Hof mitzuhelfen. Aber die Arbeit geht ihr nicht aus. "Wir brauchen also dringend neue Trachtenschneiderinnen die nachkommen", lacht die 26-jährige. Die Arbeit sei sehr vielseitig und spannend. Viel Geduld beim nähen von Hand oder ruhige Hände beim Sticken seine wichtig. 

In diesem Beruf wird auch die Tradition gross geschrieben. "Ich darf nicht einfach eine Bernertracht verändern. Es gibt klare Vorschriften an die ich mich immer halten muss. Natürlich hat man bei der Gestaltung aber auch gewisse Freiheiten", erzählt Regina Krummenacher. Als Trachtenverantwortliche Region Oberaargau ist sie für diese Richtlinien mitverantwortlich. "Hier wird es aber bald eine grosse Änderung geben und dann werden die Verantwortungen in unserer Branche anders aufgeteilt", erzählt die junge Frau.

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