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Sidney Kunz: Vom Kunstturnen über American Football zur Tanz- und Akrobatikgruppe

Sechs Geräte, unzählige Trainingsstunden und der grosse Traum vom Spitzensport. Sidney Kunz begann als Kind mit dem Kunstturnen. Früh erkannte sein Trainer sein Talent. Es sollte Richtung Spitzensport gehen. Der Traum platzte jedoch. Heute ist der Brenzikofer Teil einer Tanz- und Akrobatikgruppe.

Wann genau er mit dem Kunstturnen begonnen hat, kann Sidney Kunz nicht mehr genau sagen. «Den Moment vom ersten Training gab es nicht. Mein Bruder hat geturnt. Ich war jeweils bei Training dabei. Irgendwann hat der Trainer gesagt: Mach doch einfach richtig mit.» Dieser Trainer förderte ihn dann auch. Deshalb hat der heute 23-jährige früh mit intensivem Training begonnen. Fünf bis sechs Mal pro Woche war Kunz in der Turnhalle. Für den Brenzikofer war klar er will Richtung Spitzensport gehen. «Nur ein bis zwei Mal pro Woche zu trainieren, konnte ich mir nicht vorstellen. Das wäre mir zu wenig gewesen.»

Der Wunsch Spitzensportler zu werden, war bei Sidney Kunz gross. Doch es reichte nicht. «Ich hatte oft mit Verletzungen zu kämpfen. Als dann am Anfang der Coronapandemie die Turnhalle geschlossen wurde, musste Kunz einige Monate Pause machen. «Anschliessend brachte ich meinen Körper nicht wieder auf den Stand gebracht um die hohen Belastungen zu stemmen. Deshalb habe ich mich entschieden vom Spitzensportkunstturnen zurückzutreten», so der 23-jährige.

Nach seinem Rücktritt suchte der Brenzikofer nach neuen Herausforderungen. Zwei Saisons lang spielte er deshalb American Football. Hängen geblieben ist er aber bei einer anderen Sportart. Über sein Sportwissenschaftsstudium an der Universität Bern stiess er zur Showgruppe uni-2-tre.

In der neo1-Sportstory erzählt Sidney Kunz weshalb das Kunstturnen immer noch ein Teil seines Lebens ist und ob er denn Rücktritt vom Spitzensport je bereut hat.

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