Jugendliche gehen für ein Jahr in die Westschweiz, um Französisch zu lernen. (Symbolbild: Pixabay/Mircea Iancu)
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Sektion Emmental des Verein aupair.ch feiert Jubiläum
Der Verein aupair.ch feiert dieses Jahr das 125-jährige Bestehen. Die Organisation mit den Sektionen Emmental und Oberland vermittelt Jugendlichen bei einem Sprachaufenthalt in der Westschweiz eine Gastfamilie mit Au-pair-Anstellung.
Die erste Sektion der landeskirchlichen Stellenvermittlung entstand 1898. Drei Jahre später gründeten die Kirchgemeinden der Ämter Burgdorf und Fraubrunnen die Sektion Emmental. Ein genaues Datum ist nicht bekannt, das Jubiläum wird auch nicht mit einem Fest oder ähnlichem gefeiert.
Das Angebot von aupair.ch richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahren mit abgeschlossener obligatorischer Schulzeit. Die Jugendlichen verbringen ein halbes oder ganzes Jahr bei einer Gastfamilie in der Westschweiz und helfen bei der Kinderbetreuung und im Haushalt mit. Dabei lernen sie Französisch. Als "wertvollen Aufenthalt" und "gute Zwischenlösung", bezeichnet Beatrice Meer, Präsidentin von aupair.ch, das Angebot.
Rückläufiges Interesse
In den letzten Jahren kämpft der Verein jedoch mit rückläufigen Vermittlungen. "Meine Vorgängerin, die dies 22 Jahre lang gemacht hat, konnte anfangs über 100 Jugendliche pro Jahr vermitteln. Als ich vor sieben Jahren übernommen habe, waren es noch 50 Jugendliche", erzählt die Stellenvermittlerin Beatrice Zürcher. Aktuell seien 36 Jugendliche bei einer Gastfamilie in der Westschweiz.
Die Organisation finanziert sich durch die Jahresbeiträge der angeschlossenen Kirchgemeinden, Kostenbeiträge von nicht angeschlossenen Kirchgemeinden, Gebühren von Jugendlichen, Eltern und Gastfamilien sowie Spenden und Kollekten.
Der Verein aupair.ch besteht aus zwei Sektionen, der Sektion Emmental und der Sektion Oberland. Beide feiern dieses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen.
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