Dario Rohrbach
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Kein Lohn für starken Auftritt - auch das dritte Spiel gegen die Lions geht knapp verloren
Die SCL Tigers sind mitten im Pulk um die Pre-Playoffs. Das Programm welches die Emmentaler zu absolvieren haben, hat es allerdings mit vier Spielen in sechs Tagen in sich.
Lausanne, ZSC, SC Bern und am Sonntag der HC Lugano sind die Gegner. Der entführte Punkt gegen Lausanne zeigt, wie kampfbereit dass die Tigers sind - eine Tugend die es in dieser entscheidenden Phase zwingend braucht.
Zwischen dem momentanen 8. Rang auf dem sich das Team von Thierry Paterlini aktuell befindet, und dem 12. platzierten Lugano sind es gerade mal fünf Zähler! 8 Punkte fehlen zu Platz 6 und der direkten Playoff-Qualifikation.
Die Lions treten mit einem ziemlich dezimierten Truppe auf, die Grippe grassiert vielerorts. Der Start glückt dem Heimteam ganz ordentlich. Zanetti hat nach einigen Minuten eine Gross-Chance auf der Schaufel.
Das Spielt ist bis zur ersten Unterzahlsituation der Emmentaler sehr ausgeglichen. Das Boxplay überstehen die Tigers zwar unbeschadet, aber die Lions haben mächtig Druck aufbauen können; Stephane Charlin war einige
Male sehr gefordert. Ein weiteres torloses Drittel gegen die Lions geht zu Ende.
Die ersten beiden Minuten des Mitteldrittel gehören klar den Zürchern, die Schüsse aufs Tor sind zahlreich, wirklich zwingend ist dieses kleine Feuerwerk allerdings nicht.
Auch die Tigers finden den Tritt ins zweite Drittel, Pesonen und Zanetti kommen zu Möglichkeiten. Marco Bayer sieht sich genötigt, sein Timeout zu nehmen da es den Tigers immer wieder gelingt,
den Lions den Schneid abzukaufen. Das Spiel geht hin und her, mal zeigen die Löwen die Krallen, mal sind es die Tiger, aber wie so oft gegen Zürich, sind Tore Mangelware.
Und dann ist es 4 Minuten vor der zweiten Pause Pascal Berger der mit seinem ersten Saisontor, welcher die Tigers mit 1:0 in Führung bringt.
Mit dieser knappen Führung sind es diesmal die Emmentaler, die das Schlussdrittel in Angriff nehmen können.
Kurz nach Beginn des Schlussdrittels kassieren die Lions eine 2+2 Minuten Strafe wegen unabsichtlichem hohem Stock. Die Tigers kommen zu unzähligen Chancen und zeigen alles in allem ein gutes Powerplay.
Etwas entgegen dem Spielverlauf gelingt dann den Lions der Ausgleich aus einer wenig zwingenden Situation. Danach sind es die Gäste die für einen Moment den Druck erhöhen und das 2. Tor erzielen können.
Eine Führung die nicht den Spielverlauf abbildet.
Die Tigers ziehen alle Register und kommen mit 6 Feldspielern zu etlichen Chancen in den Schlussminuten. Der Lohn für eine gute Partie bleibt aus. Die Tigers verlieren auch das dritte Spiel gegen die Lions.
Tigers - ZSC Lions 1 : 2
Bereits am Freitag geht es weiter mit dem Heim-Derby gegen den SCB.
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