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Der Eidgenosse Stefan Gäumann blickt auf seine Karriere zurück

Nach 20 Kränzen und dem Eidgenossen-Titel war fertig. Im Frühling dieses Jahres beendete Stefan Gäumann seine Laufbahn als aktiver Schwinger. Der Häutliger verabschiedete sich beim Frühjahrsschwinget in Zäziwil vor seinem Heimpublikum von der Schwing-Bühne.

Alles in allem konnte Stefan Gäumann 20 Kränze während seiner Laufbahn holen. 18 an Kantonalen oder Gauverbandsfesten, einen auf dem Brünig, also an einem Bergkranzfest, und einen am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest. Diesen sicherte sich Stefan Gäumann bei seinem dritten Anlauf, 2022 in Pratteln. "Das war immer mein grosses Ziel. Die Freude, dass ich es geschafft habe, war riesig", blickt Gäumann zurück. Immer wieder hatte der Häutliger aber auch mit Verletzungen zu kämpfen. Immer wieder machte ihm das Knie zu schaffen. "Es war immer wie eine Achterbahnfahrt. Wenn ich von einer Verletzung zurückkam, lief es eigentlich meistens gut. Aber immer, wenn ich wieder im Spitalbett lag, fragte ich mich, ob ich dies alles noch will oder nicht." 

Am Ostermontag dieses Jahres verabschiedete sich Gäumann von der Schwingbühne. Beim Frühjahrsschwinget von seinem Klub Zäziwil stieg er ein letztes Mal als Aktiver in den Sägemehlring. Ein starker zweiter Platz schaute noch einmal heraus. "Das zeigte, dass ich es immer noch kann. Ohne grossen Aufwand im Vorfeld", sagt der Häutliger. "Ich konnte es noch einmal geniessen. Bereut habe ich meine Entscheidung nicht." Heute verfolgt Stefan Gäumann die Schwingfeste im Fernseher. Beim Eidgenössischen im August will er aber im Stadion dabei sein. "Wenn es die Zeit zulässt, dann verfolge ich den Sport nach wie vor." 

In der neo1-Sportstory blickt Stefan Gäumann zurück auf seine Aktivzeit. Dazu spricht er über Höhen und Tiefen. Des Weiteren gibt er Einblick in seine Zukunftspläne und welchen Platz der Schwingsport künftig bei ihm haben wird.

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