Symbolbild (Bild: Marjon Besteman auf Pixabay)
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Schwangerschaft
Ein Kind zu kriegen ist die wohl grösste Veränderung im Leben eines Menschen. Und diese Veränderung beginnt schon beim positiven Schwangerschaftstest. Ab dann verändert sich nicht nur der Körper, sondern auch die Hormone und das Essverhalten. Wir schauen diese Woche genauer auf diese Veränderungen, aber auch auf die Geburtsvorbereitung, Entscheidungen, welche getroffen werden müssen und Veränderungen im Vergleich zu früher.
Bereits im ersten Trimester, also den ersten zwölf Wochen, können Schwangere die ersten Veränderungen wahrnehmen. "Es sind häufig Sachen wie Müdigkeit oder Übelkeit die auftreten. Und auch emotional gibt es sicherlich viele Veränderungen", erklärt Sabrina Gerber, Hebamme bei Selawi Hebammenpraxis und Gesundheitszentrum in Langnau. Nebst all diesen Veränderungen, mit denen werdende Eltern klar kommen müssen, müssen sie schon früh erste wichtige Entscheide treffen. In der sogenannten Pränataldiagnostik werden Tests gemacht, um gewisse Risiken wie z.B. das Downsyndrom auszuschliessen. "Wenn das Risiko erhöht ist, dann können weitere Tests gemacht werden", erklärt Thomas Eggimann, stellvertretender Chefarzt der Frauenklinik im Spital Emmental. "Man muss die werdenden Eltern gut informieren. Man muss sagen, was die Möglichkeiten und Grenzen sind und welche Eskalationsstufen es gibt, so dass sie informiert entscheiden können, was für sie gut ist." Aber auch sonst gibt es viele Entscheide zu treffen: Was wähle ich für einen Geburtsort? Will ich eine Beleghebamme? Könnte ich mir eine Wassergeburt vorstellen? Viele Fragen, mit denen sich zukünftige Mütter und Väter bereits während der Schwangerschaft auseinandersetzen müssen. Eine gewisse Vorbereitung diesbezüglich ist gut, aber es gilt auch, flexibel zu bleiben. Das sagt Corinne Hodel, welche bei Selawi in der Geschäftsleitung ist: "Haltet euer Feld offen für alles."
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