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Schule trifft Wirtschaft in Langenthal

Wirtschaft trifft Schule. Unter diesem Namen organisierte das Oberstufenzentrum Langenthal gestern Abend ein Treffen zwischen Wirtschaftsleuten und Lehrkräften der Schule. Der Name war Programm.

Das Ziel war klar. Es ging darum, dass die Wirtschaftsleute sehen, mit welchen Herausforderungen und Anforderungen die Schule zu kämpfen hat und die Schule soll merken, was die Wirtschaft für Bedürfnisse hat. Unter dem Strich hätten sie alle mit den gleichen Sachen zu tun, einfach auf einer anderen Ebene, konstatierte Pirmin Kappeler von der Fankhauser Fahrzeugbau AG.

"Wir sehen, dass die Schulabgänger:innen gerade im Hör- und Leseverstehen tendenziell schlechter geworden sind und auch die allgemeinen Deutschkenntnisse im Durchschnitt eher weniger gut sind. Dies ist aber mehr ein gesellschaftliches Problem und weniger eines der Bildung selbst. Wir können in der Schule auch nur mit dem "Material" arbeiten, welches wir erhalten", sagt Stefan Iseli, Leiter Fachbereich Berufsorientierung am Oberstufenzentrum Langenthal.

Er erhofft sich von Anlässen wie solchen, auch einen starken Netzwerk- und Kennenlerneffekt. "Das soll am Ende ein Vorteil sein für unsere Schülerinnen und Schüler. Wenn die Lehrkräfte die Leute aus der Wirtschaft kennen und da Kontakte geknüpft sind, ist unter Umständen der Erstkontakt zwischen Schule und Betrieb einfacher." Am Ende ist dies vielleicht genau der Schlüssel für einen erfolgreichen Abschluss eines Schnupperlehr- oder Lehrvertrags.

"Wenn wir dies erreichen und somit den schwierigen Schritt von der Schule ins Berufsleben für unsere Schülerschar einfacher machen können, haben wir das Ziel erreicht", so Iseli.

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