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Schüpfheim verzichtet auf grosse Holz-Projekte

Die Gemeinde Schüpfheim hat entschieden, die geplanten Projekte "Holz Haus Entlebuch" und "Erlebnisraum Stole" im Rahmen des NRP-Projekts «Erlebnis Holz» nicht weiterzuverfolgen. Hauptgründe sind der Rückzug der UNESCO Biosphäre Entlebuch als Ankermieterin sowie eine fehlende finanzielle und organisatorische Trägerschaftsbasis.

Die beiden Projekte sollten die Einsatzmöglichkeiten von Holz sichtbar machen und Schüpfheim als Zentrum der regionalen Wald- und Holzwirtschaft stärken. Nach dem Ausstieg der UNESCO Biosphäre Entlebuch und fehlender finanzieller Absicherung sah der Gemeinderat keine Grundlage mehr für eine Umsetzung. "Es hab Wechsel in der Führung der UNESCO Biosphäre. Die neue Führung wollte sein Zentrum nicht mehr am neuen Ort", erklärt der Gemeindepräsident von Schüpfheim, Hanspeter Staub zu neo1.

Geplant wäre gewesen, dass die Biosphäre in einem Neubau auf dem sogenannten "Bildungshügel" in Schüpfheim, neben dem Erlebniszentrum Holz Räume erhält für ihr Zentrum. Im Moment ist die Biosphäre im Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung in Schüpfheim zuhause.

Stattdessen will sich die Gemeinde auf kleinere, dezentrale Holzprojekte konzentrieren. Geplant sind unter anderem die Weiterentwicklung des Erlebnisraums Sagewald, gestalterische Massnahmen am Emmenuferweg, sogenannte «Wood Spots» zur Sensibilisierung für das Thema Holz sowie die Integration von Holzelementen in Infrastrukturprojekte.

Gemeindepräsident Hanspeter Staub bedauert den Entscheid, betont jedoch das weiterhin starke Engagement für die nachhaltige Holznutzung. Ziel ist es, durch kleinere, umsetzbare Projekte die Bedeutung des Werkstoffs Holz in der Region zu fördern. "Ich habe aber Verständnis für den Entscheid der Biosphäre. Es gibt kein böses Blut", betont Hanspeter Staub.

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