Solche Moorlandschaften sollen mit der Planung verträglich geschützt werden.
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Schangnau sagt Ja zur Moorlandschaftsplanung
Schangnau war die letzte der vier Gemeinden, welche die neue Planung der Moorlandschaft im Gebiet Rotmoos-Eriz genehmigen musste. Eriz, Horrenbach-Buchen und Sigriswil haben das schon gemacht.
Die Moorlandschaftsplanung ist das Resultat einer rund 20-jährigen Arbeit der zuständigen Arbeitsgruppe. Mehrere Begehungen, Besprechungen und Sitzungen waren nötig, um eine Lösung zu finden, die den Grundeigentümern, den Bewirtschaftern und dem Moorschutz gerecht wird, sagt der Schangnauer Gemeindepräsident Beat Gerber. Er ist froh, hat die Stimmbevölkerung gestern an der Urne die Arbeit mit der Annahme der Planung gewürdigt. Das mit 159 Ja zu 121 Nein-Stimmen.
Für die Gemeinde selber ändert nicht viel. Es ging vor allem über eine Überarbeitung der alten Pläne von 2004. "Unsere Arbeitsgruppe versuchte über Jahre hinweg, das Beste herauszuholen, dass man gewisse Sachen noch machen kann. Zum Beispiel die Winterzone, wo der Skilift drin ist. So dass man dies weiterhin betreiben kann." Es hätte ja sein können, dass es heisst, das dürfe man nicht mehr, so Gerber.
Es sei aber natürlich klar, dass in der geschützten Moorlandschaft nicht alles möglich ist. "Es wird schwierig sein, eine Ferienwohnung zu bauen im Moor drin", so Beat Gerber mit einem Schmunzeln. "Bei einem Projekt in der Moorlandschaft werde man immer genauer hinschauen und müsse es auf sich nehmen, eine, zwei Behörden mehr beiziehen zu müssen, die entscheiden ob etwas geht oder nicht."
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