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SCB Frauen: Köbi Kölliker tritt als Sportchef zurück, Tess Allemann übernimmt
Die SCB Frauen bekommen eine neue Sportchefin. Jakob "Köbi" Kölliker tritt Ende Januar 2026 zurück, dann übernimmt die Münsingerin Tess Allemann das Amt. Sie seien froh, eine so gute Lösung gefunden zu haben, heisst es von den SCB Frauen.
Köbi Kölliker hat die SCB Frauen seit 2019 trainiert, bis 2021 allerdings noch unter dem Namen EV Bomo Thun. 2021 wurden die Thunerinnen als Frauenteam beim SCB integriert, Kölliker wurde Sportchef. Nun sei diese Integrationsphase abgeschlossen und nach zwei gewonnenen Titeln sei es Zeit, das Zepter zu übergeben, begründet der Worber in einer Medienmitteilung. Mit Blick auf die zukünftige Ausrichtung sei dies ein stimmiger Moment. Er werde weiterhin im Vorstand beratend tätig sein.
Als Nachfolgerin wird die 27-jährige Münsingerin Tess Allemann das Amt als Sportchefin übernehmen. Sie spielte selber bis Ende der vergangenen Saison bei den SCB Frauen. Sie war nach der Gründung der SCB Frauen vom SC Langenthal zum Team gekommen. Mit ihrer Erfahrung auch als Nationalspielerin bringe sie wertvolle Erfahrungen mit. Zudem sei Allemann mit dem Club und der Region eng verbunden, begründen die SCB Frauen die Wahl der neuen Sportchefin.
Grosse Entwicklung im Frauenhockey
Köbi Kölliker engagiert sich seit 2019 im Frauen-Eishockey. Er begann als Trainer der Frauen des EV Bomo Thun, welche später in den SCB integriert wurden. Seither habe es eine grosse Veränderung gegeben, erzählt Kölliker. Beim SCB verfügen die Frauen über eine bessere Infrastruktur, über professionelles Marketing und mehr Finanzen. Dadurch haben die SCB Frauen auch ihr Team besser aufstellen können, der Erfolg folgte umgehend. Die Professionalisierung des Frauenhockeys gehe schnell voran, das zeige sich auch daran, dass andere Clubs wie der EV Zug, Davos oder Ambri nun auch mit Frauenteams in der höchsten Liga antreten. Und doch gebe es - nicht zuletzt für die Frauen des SCB - viel zu tun. Gerade in der Nachwuchsabteilung und -förderung seien sie gefordert, ergänzt der Worber.
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