Die JVA in Hindelbank. (Bild: zvg / Keystone SDA)
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Sanierung der JVA Hindelbank nimmt erste politische Hürde
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Hindelbank hat zu wenig Platz, und ein Umzug nach Witzwil ins Berner Seeland war aus verschiedenen Gründen nicht möglich.
Deshalb sollen die sieben Gebäude des einzigen Frauengefängnisses der Schweiz am aktuellen Standort erweitert werden. Dr Kredit für die Vorstudie war im Berner Parlament unbestritten.
Die FDP-Grossrätin und Mitglied der zuständigen Berner Baukommission des Grossen Rates, Sandra Hess, sagte im Parlament: "Die Gebäude aus den 1960er Jahren sind in die Jahre gekommen und brauchen dringend eine Sanierung. Die Unterhalts- und Betriebskosten werden immer wie höher. Dazu kommt, dass die Betriebsabläufe ineffizient und auch die Zellen mit 8 Quadratmeter zu klein sind. Gleichzeitig sind die Wohngruppen deutlich zu gross." Dazu kommen auch Sicherheitsdefizite: Die Besuchenden brauchen im Moment dieselben Wege wie die Insassinen und der Sicherheitszaun rund um die Anstalt ist nicht mehr sicher.
Geplant ist nun ein Studienauftrag, erklärt Sandra Hess. Die JVA Hindelbank soll während des laufenden Betriebs saniert werden. "Das Planungsteam wird dabei von einem externen Kostenplaner begleitet. Im Moment werden die Gesamtkosten auf 140 Millionen Franken geschätzt."
So weit ist es allerdings noch nicht. Der Grosse Rat hat nun einstimmig den Kredit von rund 1,7 Millionen Franken für die Vorstudie genehmigt.
Wenn alles nach Plan verläuft, könnte das Berner Parlament im Sommer 2027 über den definitiven Kredit für die gesamte Sanierung abstimmen, und die Bauarbeiten würden dann im Jahr 2030 beginnen.
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