Bild: Ausschnitt aus dem Sachplan Velo für die Region Burgdorf
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Sachplan Velo Mitwirkung will mehr Sicherheit bringen
Jetzt will der Kanton Bern wissen, was die Bevölkerung, Behörden und Organisationen vom neuen Sachplan Veloverkehr halten. Er schickt den Sachplan in die öffentliche Mitwirkung. Das Ziel des Sachplans sind eine bessere Infrastruktur für Velofahrerinnen und Velofahrer und auch mehr Sicherheit.
Der Kanton hat nun aufgrund Rückmeldungen aus den Regionen mehr Strassen und Strassenabschnitte als wichtig für den Veloverkehr markiert. Damit wird es auch den Gemeinden erleichtert, dort vermehrt Massnahmen für den Veloverkehr umzusetzen, zudem gibt es dafür mehr Geld vom Kanton.
Das Ziel sind mehr Velowege abseits der stark befahrenen Verkehrsachsen, damit mehr Leute aufs Velo umsteigen und damit den Gesamtverkehr entlastet wird.
Mehrere Velo-Organisationen haben bei der Mitwirkung ebenfalls Eingaben gemacht (Audio 2 und 3). So auch die beiden Organisationen Pro Velo Bern und Emmental. "Auch wenn wir innerschweizerisch recht gut dastehen, ist der Kanton Bern und auch die Schweiz international gesehen ein Velo-Entwicklungsland", so die beiden Organisationen. "Insbesondere bei den Pendlerrouten auf vielbefahrenen Teerstrassen sehen wir noch ein grosses Potenzial", sagt zum Beispiel Ernst Rüfenacht von Pro Velo Emmental.
"Dazu kommen die Unfallschwerpunkte wie Kreisel oder Übergänge von Velorouten auf die normalen Strassen", ergänzt Jürg Wittwer von Pro Velo Bern. Dazu ist wichtig, das die Lücken im Velonetz geschlossen werden. So, dass man mit den Velo durchgehend auf Velorouten oder Velostreifen unterwegs sein kann und nicht wechseln muss. So gibt es auch keine Übergänge mehr zwischen Velorouten und normalen Strassen.
Weitere Informationen:
Informationen zur Mitwirkung
Mitwirkungsunterlagen Sachplan Velo Kanton Bern
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