Aussicht vom Napf (Bild: neo1 Archiv)
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Rund um den Napf gibt es zu wenig Parkplätze
Am Napf mangelt es an Parkplätzen. Das ist vor allem für Touristen, aber auch für die Gemeinden rund um den Napf ein Problem. Die Gemeinden suchen jetzt zusammen mit dem Verein Napfbergland nach Lösungen.
An Spitzentagen ist der offizielle Parkplatz bei der Wiggernhütte sofort voll. Das sagt Renate Ambühl, die im Vorstand des Vereins Napfbergland ist. Bisher hätten sie zwar keine Probleme mit wild parkenden Autos gehabt, aber Fakt ist, es gibt rund um den Napf zu wenig Parkplätze. Das wurde in der letzten Ausgabe des Wilisauer Boten berichtet. Eine Erweiterung der bestehenden Parkplätze sei laut den Verantwortlichen keine Option. Sie wollen auf andere Massnahmen setzen.
Die Gemeinden und der Verein wollen die Touristen motivieren, vermehrt den öffentlichen Verkehr zu nutzen, heisst es. Deshalb sei unter anderem das Busangebot bis zur Endstation Hübeli in Hergiswil am Fusse des Napf im letzten Jahr ausgebaut worden. Von dort müssen die Leute jedoch rund fünf Kilometer laufen, bis sie den Parkplatz bei der Wiggernhütte erreichen. Deshalb reisen viele Touristen trotzdem mit dem Auto an. Um dieses Problem zu lösen, seien sogenannte Mitfahrbänke bei der Bushaltestelle Hübeli aufgestellt worden. Dort sollen sich die Leute hinsetzen und bei Autos, die sowieso vorbeifahren, mitfahren. Ausserdem wird der öffentliche Verkehr von Luzern in Richtung Napf ab nächstem Jahr weiter ausgebaut, um es für Touristen attraktiver zu machen.
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