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Romance Scam: Liebesbetrug im Internet
Heute informierte die Schweizerische Kriminalprävention in Zusammenarbeit mit den Polizeikorps der Schweiz an einer Medienmitteilung über die sogenannten „Romance-Scams“. Unter diesem Begriff versteht man Betrüger oder Betrügerinnen, welche sich über das Internet mit Personen in Kontakt setzten, diesen ihre Liebe vorgaukeln um ihnen dann, wenn das Vertrauen erst einmal steht, Geld abzuknöpfen.
Betroffen davon seien vor Allem Frauen ab 50 Jahren, erklärt Daniel Nussbaumer, Chef der Abteilung Cybercrime der Kantonspolizei Zürich. Ein Beispiel: Eine geschiedene Frau mit zwei Kindern, die im Internet Kontakt mit einem Mann aufnimmt. Sie verliebt sich in ihn. Er bittet sie immer wieder um Geld, welches sie ihm auch gibt. Ein mögliches Treffen bleibt jedoch aus. Als die Frau die Zahlungen einstellt, verschwindet auch der Mann. In diesem Fall könne davon ausgegangen werden, dass die Frau Opfer eines Betrügers geworden ist. Dies ziehe nicht nur hohe Kosten mit sich, sondern oft auch psychische Probleme, erklärt Chantal Billaud, Geschäftsleiterin der Schweizerischen Kriminalprävention. Diese seien oft schwerwiegender, als die Möglichen Schulden, die aufgekommen sind.
Um solche Fälle zu vermeiden, nun also die Kampagne der Polizei, um solchen Betrügern das Handwerk zu legen. Diese Betrüger zu finden, gestalte sich oft sehr schwierig, erklärt Daniel Nussbaumer. Oft befänden sich diese ausserhalb der Landesgrenze. Deshalb sei die enge Zusammenarbeit mit den Polizeikorps, gesamtschweizerisch aber auch international, sehr wichtig.
Um sich im Internet vor solchen Betrügern, aber auch Betrügerinnen zu schützen, empfiehlt Daniel Nussbaumer: Keine persönlichen Daten preiszugeben, Passwörter geheim zu halten und grundsätzlich das Internet mit Vorsicht zu geniessen. Weitere Infos hier.
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