Der Rohrbachgrabenbach wird renaturiert. (Bild: Projektbericht Gde Rohrbachgraben)
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Rohrbachgraben startet überarbeitetes Hochwasserschutzprojekt
Die Gemeinde Rohrbachgraben ist aktuell an Massnahmen für mehr Hochwasserschutz in der Gemeinde. Ausgerechnet wegen eines weiteren Hochwassers musste das Projekt überarbeitet werden.
2017 kam der Rohrbachgrabenbach bei einem Unwetter über die Ufer und richtete grosse Schäden an. Die Gemeinde erarbeitete deshalb ein Projekt für den Hochwasserschutz. Auf einer Länge von 330 Metern wird der Bach freigelegt und auf der ganzen Strecke revitalisiert.
Die Gemeinde startete mit den Bauarbeiten und kam zügig voran, wie der zuständige Gemeinderat Markus Weyermann erzählt. Doch dann, im August 2025, gab es erneut ein Unwetter. "Der Bach lief damals teilweise erst seit zwei Tagen durch das neue Gerinne. Bereits sanierte Teile des Bachs nahmen dadurch Schaden", so Weyermann.
Projekt überarbeitet und erweitert
Die Gemeinde Rohrbachgraben wollte aus dem Unwetter des vergangenen Jahres Lehren ziehen. Das Projekt wurde deshalb nochmals überarbeitet und um mehrere Massnahmen erweitert. Gegen die entsprechenden Anpassungen gingen in der öffentlichen Auflage gemäss Weyermann keine Einsprachen ein. In diesen Tagen sollen die Arbeiten wieder aufgenommen werden.
Das Projekt kostet insgesamt rund 2,2 Millionen Franken. Der Kanton Bern übernimmt die Hälfte davon, wie der Berner Regierungsrat Ende Mai meldete. Auch Bund, Renaturierungsfonds, BKW, Mobiliar und die Schweizerische Patenschaft für Berggemeinden unterstützen das Projekt. Wie viel die Gemeinde Rohrbachgraben schlussendlich übernehmen muss, könne er aktuell noch nicht sagen, so Weyermann.
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