Der Tag der Premiere (Bild: neo1)
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Rock'n'Roll am Thunersee: "Grease" startet mit Premiere
Mit der Premiere von «Grease» ist am Thunersee ein neues Kapitel der Seespiele-Geschichte aufgeschlagen worden. Bis zum 22. August verwandelt sich die Seebühne in die Rydell High School – jene fiktive amerikanische Highschool, an der Rock'n'Roll den Ton angibt und Lederjacken zur Pflicht gehören.
Im Zentrum steht die Liebesgeschichte zwischen Danny, Anführer der Burger Palace Boys, und der schüchternen Sandy, die sich in den Sommerferien ineinander verliebt haben und sich unverhofft an derselben Schule wiederfinden. Zwischen Gruppenzwang, Coolness-Kodex und dem Wunsch dazuzugehören wird ihre Liebe auf die Probe gestellt, begleitet von den Burger Palace Boys und den forschen Pink Ladies rund um Rizzo.
Legendäre Songs im englischen Original wie «Greased Lightnin'», «Summer Nights», «Hopelessly Devoted to You» oder «You're the One That I Want» sorgen für pures 50er-Jahre-Feeling - mit Tempo, Tanz und einer gehörigen Portion Teenie-Träumen.
Für Sandra Bitterli, die in der Produktion als Frenchy auf der Bühne steht, ist der Auftritt auf der Thuner Seebühne etwas ganz Besonderes. Die gebürtige Thunerin, die unter anderem in Jesus Christ Superstar, West Side Story und bereits früher in Grease mitwirkte, bringt mit dieser Rolle einen Traum aus Kindheitstagen zur Erfüllung: «Für mich geht als Thunerin ein Kindheitstraum in Erfüllung, hier auf dieser legendären Bühne zu spielen», sagt sie. Zur Premiere selbst zieht sie ein kurzes, aber klares Fazit: «Die Premiere war einfach super.»
Ähnlich begeistert zeigt sich Patricia Hodell, die als Miss Lynch auf der Bühne steht. Die in Bern geborene Schauspielerin und Sängerin, die unter anderem in «Mamma Mia», «Chicago» und «Cats» zu sehen war und den Thunerseespielen bereits aus früheren Produktionen wie «Dällebach Kari» und «Gotthelf» verbunden ist, war rundum zufrieden: «Alles war super. Die Premiere, das Wetter, das Publikum.»
Auch Regisseur und Choreograf Christopher Tölle, der die Inszenierung verantwortet, war die Erleichterung nach der Premiere deutlich anzumerken. Der international tätige Regisseur, der zuletzt unter anderem «Die Cher Show» und «Saturday Night Fever» inszenierte, weiss um den Druck einer Open-Air-Premiere: «Ich bin so erleichtert, dass die Premiere mehr als gelungen ist. Denn die Anspannung ist schon riesig - man hofft immer, dass alles glatt über die Bühne läuft und das Wetter mitspielt. Darum: Toi, toi, toi – alles ist gut gegangen!»
«Grease» ist noch bis zum 22. August 2026 auf der Thuner Seebühne zu sehen.
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