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| Gesellschaft

Reparieren statt wegwerfen am internationalen Reparaturtag

Am internationalen Reparaturtag vom Samstag, 18. Oktober öffnen in der Schweiz insgesamt 34 Repair-Cafés. Sie reparieren kaputte Gegenstände wie etwa Haushaltsgeräte, Elektronik oder Textilien. Auch Repair-Cafés in der Region machen mit.

Laut Konsumentenschutz wächst in der Schweiz die Reparaturbewegung. In der Schweiz gebe es inzwischen über 250 Repair-Cafés. Wer repariere, spare Geld, verlängere die Lebensdauer von Alltagsgegenständen und unterstütze aktiv die Kreislaufwirtschaft. Dass die Nachfrage gross ist, bestätigt auch Hans Bühler vom Repair-Café in Grosshöchstetten: "In den letzten drei Jahren haben wir 464 Reparaturgegenstände bearbeitet und davon konnten wir 85% flicken. Das ist eine relativ hohe Quote." 

Auch das Repair-Café in Langnau wird rege aufgesucht, erzählt Co-Leiterin Annie Tschudin im Interview mit neo1: "Der grosse Teil, der gebracht wird, sind Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräte." Manchmal kommen Menschen auch mit speziellen Aufträgen: "Das Lustigste, dass ich je erlebt habe, war ein Nachttopf für Kinder, welcher Musik gemacht hat. Diese Musik hat aber nicht mehr funktioniert und unsere Leute haben dies dann repariert."

Reparieren statt wegwerfen lohnt sich: Laut Konsumentenschutz konnten rund 70 Prozent der im vergangenen Jahr zu Repair-Cafés gebrachten Geräte repariert werden. (SDA/neo1)

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