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| Gesundheit

Belastung durch Ozon: Der diesjährige Sommer bringt Höchstwerte

Hitze, Sonne und Abgase treiben die Konzentration auf ein neues Niveau. Die Ozonbelastung im Kanton Bern ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Bereits Ende Juni wurde der gesetzliche Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an vielen Tagen deutlich überschritten.

Ozon entsteht bei starker Sonneneinstrahlung in Kombination mit Abgasen aus Verkehr und Industrie. "Für die Gesundheit ist das ein schädliches Gas", sagt Sarina Leuthold von Meteotest Bern. "Besonders schädlich ist es für die Atemwege. Es ist ein Reizgas, welches die Schleimhäute angreift", so Leuthold. Besonders an heissen Nachmittagen und frühen Abenden spüren viele ein Brennen im Hals oder einen Druck auf der Brust. In ländlichen Regionen ist die Belastung oft noch höher als in der Stadt. Weil sich Ozon dort langsamer abbaut, bleibt es länger in der Luft. 

Wer sich schützen will, sollte körperliche Anstrengung möglichst früh am Tag einplanen. "Sport zu machen empfielt sich eher morgens, wenn die Ozonwerte noch nicht so hoch sind. Zudem sind die Temperaturen da noch kühler", rät Sarina Leuthold.

Zwar sind die Spitzenwerte seit dem Jahr 2000 insgesamt gesunken, doch der Sommer 2025 zeigt, dass Ozon weiterhin ein ernstzunehmendes Thema bleibt.

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