Most Trusted Websites for Replica Watches 2023

Werbung

| Vermischtes

Regionalkonferenz startet Mitwirkung für Deponie Bümberg

Für die geplante Erweiterung des Abbau- und Auffüllstandorts Bümberg in den Gemeinden Oppligen und Heimberg hat eine öffentliche Mitwirkung begonnen. Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) passt ihren Regionalen Richtplan Abbau, Deponie, Transporte (ADT) an.

Ziel sei es, genügend Kapazitäten für unverschmutzten Aushub zu sichern, teilte die RKBM am Mittwoch mit. Die Mitwirkung läuft bis zum 1. September. Bisher fehlt in der Region Bern-Mittelland längerfristig Platz, um Aushub von Bauprojekten abzulagern, erklärt die Fachbereichsleiterin Celina Rasmussen auf Anfrage von neo1. Mit der Erweiterung der Deponie bei Oppligen soll dieser Engpass behoben werden.

Die Kies AG Aaretal plant im Gebiet Ägelmoos eine Deponie mit einem Ablagerungsvolumen von rund 1,35 Millionen Kubikmetern. Obwohl das Areal im Richtplan als zügig aktivierbarer Reservestandort für die Ablagerung von unverschmutztem Aushub vermerkt ist, ist wegen des hohen Volumens ein ordentliches Verfahren gemäss Baugesetz nötig.

Die Anpassung sei mit den Gemeinden und der Nachbarregion Entwicklungsraum Thun abgestimmt, teilte die RKBM mit. Nach der kantonalen Vorprüfung wird die Vorlage der Regionalversammlung und dem Kanton Bern zur Genehmigung unterbreitet werden. Das Verfahren bildet die Basis für die kommunale Nutzungsplanung. Celina Rasmussen rechnet daher nicht mit grossem Widerstand in der Mitwirkung. Bis die Genehmigung vorliege, werde es wohl aber noch ein paar Jahre dauern. 

Der Regionale Richtplan ADT wurde im Dezember 2017 vom Kanton genehmigt. Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland will damit sicherstellen, dass in der Region in nächsten 30 bis 45 Jahre genügend Rohstoffe und Deponievolumen vorhanden sind. (neo1/sda)

Werbung

neo1 - Mein Radio
00:00
-00:00