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Regionale Skilifte im Corona-Winter
Letztes Jahr forderten die milden Temperaturen, nun ist es vor allem die Coronavirus-Situation. Die Schneeverhältnisse waren im Januar auch in den tiefen Lagen zuverlässig. neo1 hat bei den lokalen Skiliften nachgefragt.
Das Interesse an einem Skiausflug in der Region ist gross, bestätigen alle angefragten Skilifte gegenüber neo1. Für den Gast sei es ein genissen, und "es kommen viele Skifahren. Ich denke, ein Grund ist, weil man sonst praktisch nichts machen kann", erklärt Peter Sommer, Vizepräsident vom Skilift Wasen. Die Saison 20/21 ist etwas spezieller durch die Situation, die sich durch das Coronavirus ergibt. Aber, meint Rolf Linder, Betriebsleiter vom Skilift in Linden, gegenüber neo1: "Mit dem Virus haben wir nicht wirklich Probleme. Wir stellen fest, dass die Leute gerne an Lifte gehen, bei denen sie nicht zuerst in eine Kabine müssen, sondern die ganze Zeit draussen in der Natur sind." Die kleineren Skilifte in der Region profitieren also gewissermassen nicht nur vom Schnee, sondern auch von der Covid19-Situation. Kein Schnee sei schlimmer als Corona, heisst es einstimmig.
Umsetzung der Konzepte funktioniert
"Maskenpflicht wie überall, getrennte zuströme vom Parkplatz, separate Kassen und den Zugang zum Lift, dort mussten wir etwas umstrukturieren. Aber es klappt", erzählt der Präsident vom Skiklub Trachselwald Sascha Aeberhardt. Dem pflichtet der Betriebsleiter vom Skilift in Linden. "Es funktionierte von Beginn weg. Wir haben das Schutzkonzept allen Mitarbeitenden gegeben. Auch seitens der Gäste funktioniert es. Da die meisten Skier über 1.50 Meter lang sind, werden die Abstände auch beim Anstehen gut eingehalten", erzählt Rolf Linder. Ob alles funktioniert, werde täglich von der Polizei kontrolliert. "Ich habe gerade diese Woche mit dem Bezirkschef darüber gesprochen und er sagte, dass wir die Normen erfüllen."
Auch bei den Skiliften im Bumbach funktioniert es. Trotz zahlreicher Gäste kam es noch nie zu einem grösseren Gedränge, so Hans Feuz, der Betriebsleiter der Skilifte. "Die Leute, die am Morgen kommen, gehen meistens am Mittag wieder. So kommt es, dass wir den Parkplatz an Spitzentagen zweimal komplett besetzt haben." Trotzdem kommt es vor, dass sie eingreifen müssen. "Beim Kinderlift ist die Gefahr etwas grösser, dass die Eltern und Grosseltern in grösseren Gruppen zusammenrücken. Dort werfen wir stetig einen Blick drauf."
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