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| Politik

Region Oberaargau plant für die Zukunft

Jetzt ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Die Region Oberaargau het das Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) sowie das Agglomerationsprogramm Verkehr und Siedlung an den Kanton zur Prüfung abgegeben. An einer Medieninformation wurden nochmals die wichtigsten Punkte erläutert.

Das neue RGSK 21 basiert zu grossen Teilen auf den vorhergehenden Varianten und entwickelt diese weiter. Neu steht dabei aber das Agglomerationsprogramm, welches dazu gehört, im Fokus. Weil die Stadt Langenthal ihre Beitragsberechtigung für Bundesgelder zu verlieren droht, soll die sogenannte Agglomeration nun auch auf die umliegenden Gemeinden Aarwangen, Bleienbach, Lotzwil, Obersteckholz, Roggwil, Thunstetten und Wynau ausgeweitet werden.

Zudem wurde ein Freizeit und Erholungskonzept neu ins RGSK integriert. Zu den ersten Projekten dieser Strategie gehören die Gastwirtschaft Burgidweyerbad in Madiswil, die Kanu-Wildwasseranlage in Bannwil und der angedachte Mammutpark in Huttwil.

Für Agglomerationsprogramm wird Perimeter ausgeweitet

Um auch in Zukunft noch in den Genuss von Agglomerationsgeldern des Bundes zu kommen, hat sich Langenthal mit den Nachbargemeinden zusammengesetzt, um eine gemeinsame "Agglomerationsidentität" zu prüfen. Das Resultat: Nicht durch Verkehrswege und Siedlungsgebiete, sondern durch die Gewässer und die Natur sind diese Gemeinden verbunden. Unter diesem Aspekt könnte es gelingen, dass auch Bund und Kanton Bern die Region Langenthal als Agglomeration anerkennen und es weiterhin Geld für Projekte gibt.

Langenthal ist schweizweit eine der ersten Agglomerationen, die sich durch die Verbindung der Natur als Agglomeration definieren will, das stosse daher auch beim Bund auf Interesse, sagt der Stadtpräsident Reto Müller.

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