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Referat über die Restaurierung der Ziffernblätter der Kirchenturmuhren in Sumiswald
Am Mittwochabend hat Oliver Bär einen Vortrag gehalten in der reformierten Kirche in Sumiswald. Mit einer Präsentation hat er interessierten Leuten den gesamten Restaurierungsprozess der Ziffernblätter der Kirchenturmuhren aufgezeigt. Die Ziffernblätter und das Uhrwerk der Kirche Sumiswald wurden letztes Jahr revidiert.
Die Arbeiten am Kirchenturm waren nicht ganz 0815, erklärt uns Oliver Bär. Er verkauft Kirchturmtechnik im Kanton Bern und in der Westschweiz: "Es ist eine sehr grosse Anlage. Es ist das zweitgrösste Zifferblatt im Kanton Bern, wenn ich mich nicht irre, nur das in Burgdorf ist grösser. Deshalb war es schon eine Herausforderung".
Die Arbeiten dauerten rund ein halbes Jahr und waren im Herbst 2025 abgeschlossen. Oliver Bär und sein Team begannen damit, die Zeiger und die Zahlen vom Ziffernblatt zu demontieren. Danach folgten die vier Ziffernblätter, die sie Schritt für Schritt abmontieren und reparieren mussten. Grund dafür: Der Vogelschutz. Die Mauersegler, die zu dieser Zeit im Kirchturm nisteten, waren in der Brutzeit. Deshalb mussten während der Sanierungsarbeiten immer zwei Seiten des Turms offen sein.
Ende Oktober 2025 wurden alle Teile der Kirchenturmuhren schrittweise wieder montiert. "Das war ein Hosenlupf. Ein Ziffernblatt der Kirche Sumiswald ist ohne Zahlen etwa 250 Kilogramm schwer. Das sind riesige Dinger, die haben einen Durchmesser von 5 Meter. Das war nicht ganz einfach" erzählt uns Oliver Bär vor seinem Vortrag am Mittwochabend in der reformierten Kirche in Sumiswald.
Zwei Fliegen mit einer Klappe
Da der Kirchturm sowieso schon eingerüstet war, hat man im selben Zug auch noch das Uhrenwerk aufgefrischt.
Am Mittwochabend hat Oliver Bär mit einem Vortrag die ganzen Restaurierungsarbeiten im Detail aufgezeigt. Dazu wollte er auch darauf aufmerksam machen, dass die Arbeit an Kirchturmuhren kein 0815-Handwerk ist. (neo1)
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