(Bild: Archiv neo1)
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Pro Burgdorf wehrt sich gegen Parkplatzabbau
Nach den Einsprachen gegen den neuen Bushof und die geplante Umgestaltung der Grabenstrasse setzt Pro Burgdorf nun auf eine Petition. Der Gewerbeverein fordert, dass Parkplätze in Burgdorf nicht ersatzlos verschwinden.
In Burgdorf sind Parkplätze in den vergangenen Monaten immer wieder zum Thema geworden. Beim neuen Bushof am Bahnhof sind bereits Parkplätze weggefallen. Auch an der Grabenstrasse in der Oberstadt sollen Parkplätze im Zuge der geplanten Umgestaltung verschwinden. Dagegen wehrt sich der Gewerbeverein Pro Burgdorf nun mit einer Petition.
Gegen das Projekt rund um den neuen Bushof hatte Pro Burgdorf bereits Einsprache erhoben. Das Verfahren ist inzwischen abgeschlossen. Gegen die Umgestaltung der Grabenstrasse hat der Verein ebenfalls Einsprache eingereicht – diese ist noch nicht behandelt worden. Die Erfahrungen mit dem Bushof hätten aber gezeigt, dass er sich von der Einsprache wenig erhoffe, sagt Geschäftsführer Jonas Jakob. "Die Baudirektion wollte auch keine Einigungsverhandlungen. Das wurde dann einfach durchgezogen." Deshalb sei für Pro Burgdorf klar, dass auch die aktuelle Einsprache zur Grabenstrasse wohl wenig bringen werde.
Mit der Petition will der Verein nun auf politischer Ebene etwas erreichen. "Es geht darum, dass die Stadt aufgefordert wird, nicht einfach Parkplätze ersatzlos zu streichen. Das ist so unser letzter Funken Hoffnung, auf politischer Ebene etwas erreichen zu können", sagt Jakob.
Pro Burgdorf fordert unter anderem, dass im Kerngebiet von Burgdorf keine weiteren öffentlichen Parkplätze abgebaut werden, solange kein gleichwertiger Ersatz in unmittelbarer Nähe vorhanden ist. Zudem sollen Kurzzeitparkplätze und Plätze für den Güterumschlag erhalten und ausgebaut werden. Auch für das Bringen und Abholen von Fahrgästen am Bahnhof fordert der Verein eine geeignete Lösung.
Weiter verlangt Pro Burgdorf attraktivere Bedingungen in den Parkhäusern, beispielsweise eine Stunde Gratisparkieren im Parkhaus Oberstadt. Zudem soll ein Gesamtverkehrskonzept entstehen, bei dem Gewerbe, Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe, Anwohnerschaft und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen einbezogen werden.
Dabei gehe es nicht darum, das Auto gegenüber anderen Verkehrsmitteln zu bevorzugen, betont Jakob. Pro Burgdorf sei ein Verein für das Gewerbe. Entscheidend seien aus seiner Sicht gut erreichbare Parkmöglichkeiten für die Kundschaft und für die Betriebe. Die Petition kann bis zum 30. November unterschrieben werden. Unterschriftenbögen liegen in verschiedenen Geschäften und Betrieben in Burgdorf auf.
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