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| Politik

Privatisierung des bernischen Staatsforstbetriebs ist vom Tisch

Der Staatsforstbetrieb bleibt Teil der bernischen Verwaltung. Nach viel Kritik in der Vernehmlassung verzichtet der Regierungsrat auf die geplante Änderung des Waldgesetzes und verfolgt die Ausgliederung nicht weiter.

Das teilte er am Donnerstag mit. Linke wie auch bürgerliche Parteien und Organisationen hatten sich kritisch geäussert.

Der Regierungsrat wollte den kantonalen Forstbetrieb in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft ausgliedern. Der Kanton sollte deren Allein- oder Mehrheitsaktionär werden. Ziel der Regierung war es, dem Forstbetrieb mehr unternehmerischen Spielraum geben.

In 102 Eingaben äusserten sich Behörden, Gemeinden, politische Parteien, Verbände und Organisationen aber mehrheitlich kritisch zur Ausgliederung. Der Kanton verlöre seinen Einfluss auf den Betrieb, wurde etwa befürchtet.

Auch hiess es, die marktwirtschaftliche Ausrichtung ginge zu Lasten des Waldes und der Natur. Der Kanton konkurriere private Unternehmen, und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden würden verschlechtert.

Regierung bedauert

Die Chancen einer Ausgliederung seien in der Vernehmlassung zu wenig wahrgenommen worden, hielt der Regierungsrat am Donnerstag fest. Das sei bedauerlich. Er teile die geäusserten Bedenken nicht, verzichte aber auf die Ausgliederung.

Der Staatsforstbetrieb bewirtschaftet den Wald des Kantons Bern. Das sind 12'700 Hektaren oder sieben Prozent der Waldfläche des Kantons Bern. (sda)

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