(Bild: pixabay)
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Premiere im Unihockey: Videoentscheid jetzt auch nach dem Spiel
Die neue Unihockey-Saison startet mit einer Premiere: Erstmals können strittige Szenen auch nach dem Spiel per Videobildern überprüft und sanktioniert werden.
Wenn Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter etwas übersehen oder eine gefährliche Aktion nicht korrekt beurteilen, greift künftig ein unabhängiges Video-Review-Team ein. Dieses kann auf Antrag von Vereinen bestimmte Szenen analysieren und nachträglich Strafen aussprechen bis hin zur Spielsperre.
„Uns geht es vor allem um den Gesundheitsschutz der Spielerinnen und Spieler“, erklärt Sandra Zurbuchen, ehemalige Schiedsrichterin und Mitglied des Swiss Unihockey Vorstands. „Mit dem neuen System wollen wir Schiedsrichter, Coaches und Teams entlasten und gleichzeitig sicherstellen, dass grobe Fouls oder unsportliches Verhalten auch dann geahndet werden, wenn sie im Spiel nicht erkannt wurden.“
Das Ganze startet als Pilotprojekt ab sofort in der höchsten Schweizer Liga, der Lidl Unihockey Prime League bei den Männern und Frauen, sowie in Cupspielen, bei denen zwei L-UPL-Teams aufeinandertreffen.
Für die Fans heisst das: Mehr Fairness und mehr Sicherheit, ein starkes Signal zum Auftakt der neuen Saison.
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