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Petardenwerfer wird angeklagt

Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen zum Petardenwurf an einem Unihockeyspiel in Burgdorf abgeschlossen.

Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 18-jährigen, in der Region wohnhaften Mann, sagt Polizeisprecherin Alice Born. Er wird beschuldigt, am 16. November des letzten Jahres einen Sprengkörper in der Turnhalle zur Explosion gebracht zu haben.

Der mutmassliche Täter sass laut Polizeisprecherin Born zeitweilig in U-Haft, befinde sich nun aber wieder auf freiem Fuss. Er ist unter anderem wegen "Gefährdung durch Sprengstoffe ohne verbrecherische Absicht" (Art. 225 StGB) angezeigt worden. Da der Torhüter der U-21-Mannschaft des UHC Burgdorf zusammenklappte und anschliessend über Hörprobleme klagte, wird ihm zudem einfache Körperverletzung zur Last gelegt. Das Opfer hatte Anzeige erstattet. Weiter wird dem jungen Mann Sachbeschädigung vorgeworfen, weil die Detonation auf dem Turnhallenboden Spuren hinterlassen hat.

Der Petardenwerfer scheint auch sonst kein Kind von Traurigkeit zu sein: Er hat im Zuge der Ermittlungen weitere Delikte - insbesondere Einbruchdiebstahl - gestanden, führt die Polizeisprecherin weiter aus. Deshalb werde die Staatsanwaltschaft, bei der der Fall inzwischen liegt, Anklage erheben. (Berner Zeitung)

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