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Offene Fragen beim neuen OSZ in Langnau
Ins Zentrum rücken: Das ist der Plan beim neuen Oberstufenzentrum von Langnau. Das, weil die Schulen rund ums Dorf immer weniger Schulkinder haben. "Alle Oberstufenschüler sollen in Langnau am gleichen Ort unterrichtet werden. Im Gohlgraben ist die Oberstufe zu klein und wird deshalb aufgelöst. Im Bärau wurden die Klassen bereits aufgelöst und auch im Frittenbach sind nur noch wenige Schulkinder. Das sind die Gründe, warum es ein Oberstufenzentrum im Dorf geben soll", so die zuständige Gemeinderätin Renate Strahm gegenüber neo1.
Anfang letztes Jahr hat der Langnauer Gemeinderat dem Projekt zum neuen Oberstufenzentrum zugestimmt. Im Moment läuft dazu die Planung. Gerade die Aufteilung der Schulkinder fordere aber heraus, so Renate Strahm, die zuständige Gemeinderätin. "Die Sekundarschule ist ''einreihig', das heisst, pro Klasse gibt es nur einen Jahrgang. Dies ist in der Realschule anders, dort sind siebte bis neunte Klasse stufenübergreifend zusammengelegt. In mehreren Klassen werden so drei Jahrgänge zugleich unterrichtet. Nun stellt sich die Frage ob es beim Oberstufenzentrum wieder Jahrgangsklassen oder Leistungsklassen gibt", so Strahm.
Mit dem neuen Oberstufenzentrum will Langnau auch das durchlässige Schulmodell einführen. Heisst: Schülerinnen und Schüler sollen einzelne Fächer auf Sek-Niveau und andere Real-Niveau besuchen können. Damit es Klarheit gibt, was in Langnau konkret entstehen soll, werden im Moment Workshops durchgeführt, sagt Strahm. Dazu müssen sie auch noch über die Schulraumplanung sprechen. Der Plan ist es, dass das neue Oberstufenzentrum von Langnau aufs Schuljahr 2023/24 aufgehen wird.
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