Die Tankstellen merken den Krieg im Nahen Osten. (Bild: screenshot / google maps)
Werbung
Ölroute blockiert – Preise steigen auch in der Region
Die Sperrung der Strasse von Hormus sorgt weltweit für Unsicherheit auf dem Ölmarkt. Die Folgen sind auch in der Region spürbar: steigende Benzinpreise und Hamsterkäufe an Tankstellen.
Es ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt: die Strasse von Hormus.
Diese ist im Moment jedoch gesperrt. Der Iran reagiert damit seit Ende Februar auf Angriffe der USA und von Israel. Seither herrscht Krieg, und die Welt bangt um Öl aus dem Nahen Osten.
Das ist auch in der Schweiz und in der Region spürbar: Die Benzinpreise sind deutlich gestiegen. Im Vergleich mit dem nahen Ausland liegen sie aber noch im moderaten Bereich.
Er merke den Krieg vor allem daran, dass die Leute bei seinen zehn Tankstellen im Oberaargau vermehrt hamstern, sagt Herbert Schüpbach auf Anfrage: "Die Leute haben verständlicherweise Angst. Für mich ist die Situation nicht so schlimm. Ich habe Jahresverträge, wobei die Oellieferanten bei ausserordentlichen Situationen nicht liefern müssen." Die Lage sei und bleibe unsicher. Es sei ein ständiges Auf und Ab. Letztlich bekomme das Land mit dem meisten Geld auch das gefragte Öl – was die Preise weiter in die Höhe treibe.
In seinen 30 Jahren in der Branche habe er noch nie eine solche Situation erlebt, erklärt Herbert Schüpbach. Nun gelte es, die Entwicklung rund um die Strasse von Hormus weiter genau zu beobachten – viel mehr bleibe im Moment nicht.
Werbung
